Advertisements

Augustusbrücke bald autofrei

Autofrei – diesen Anblick bot die historische Elbquerung aufgrund geringen Verkehrsaufkommens nicht selten. Nach der Sanierung sind individuelle Autos gänzlich verboten. Archivfoto: Una Giesecke

Die Augustusbrücke soll ab 2019 zur Flaniermeile werden. Eine Karlsbrücke für Dresden? Wohl nicht ganz, denn Rettungsfahrzeuge, Stadtrundfahrten, Straßenbahnen und Taxen dürften sie künftig noch nutzen, hat Straßenbauamtschef Reinhard Koettnitz erklärt. Der Berufsverband der Dresdner Gästeführer hatte die zusätzliche Freigabe für Reisebusse moniert. „Dafür haben wir keine Lösung“, antwortete Koettnitz.

Sanierungsstart ist Anfang November. Ab Ende dieses Jahres wird die Elbquerung für Autos komplett gesperrt. Ein kaputter Bogen am Terrassenufer wird im Frühjahr 2017 abgerissen. Für Fußgänger und Radfahrer entsteht dort eine umleitende Behelfsbrücke. (ug)

Sollten auch Reisebusse über die Brücke fahren dürfen? Diskutieren Sie mit: per Kommentar direkt hier oder über facebook.com/dawodresden.de

Advertisements

4 Kommentare zu Augustusbrücke bald autofrei

  1. Katharina Schäfer // 13. August 2017 um 23:04 // Antwort

    Wichtig ist vor allem, dass endlich ein erster Schritt gemacht ist zu weniger Autoverkehr in der Stadt. Straßenbahnen sollten die Brücke passieren dürfen, denn ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr, der das Auto ersetzt, ist vonnöten. Die Frage mit den Bussen ist da eher eine Detailfrage.
    Es längst an der Zeit, auf autofreie Innenstädte hinzuarbeiten. Nicht nur wegen der Abgase und des Lärms. Sondern weil unser Planet nur begrenzte Ressoucen hat. Auch das Elektroauto wird das Problem nicht lösen; verbraucht doch die Herstellung eines solchen Autos an sich – und insbesondere seiner Batterie – schon große Mengen an Energie.
    ich möchte eigentlich am liebsten alle, die diesen Tatsachen nicht ins Auge sehen, wachrütteln. Auch ihre Kinder und Kindeskinder werden mit den Folgen des Klimawandels und den damit zusammenhängenden Problemen konfontiert sein.

    Gefällt mir

  2. Bernd Glöckner // 29. Februar 2016 um 21:36 // Antwort

    Die Augustusbrücke sollte generell frei von schweren Fahrzeugen sein. Sind es doch die Busse und Bahnen, die die Brücke schwer belasten und auf Dauer wieder schädigen. Diese Fahrzeuge können beide Nachbarbrücken nutzen. Ein großer Umweg ist es jedenfalls nicht. Dieses Wischiwaschi, die einen dürfen die anderen nicht ist unnötig und dieskriminierend und zeugt von wenig Konsequenz.

    Gefällt mir

  3. „Stadtrundfahrten“ dürfen die Brücke nutzen.
    ALSO: auch die Reisebusse, die auf „Stadtrundfahrt“ eben sind 🙂
    Oder wird da schon wieder unlogisch, ungleich behandelnd, … vorgegangen?
    Touristen sind Touristen, oder?
    … oder sollen Touristen zu bestimmten Aktionen genötigt werden …?

    Gefällt mir

  4. Über die Augustusbrücke sollen Busse genauso fahren dürfen, wie über die Karlsbrücke in Prag oder die Steinerne Brücke in Regensburg – nämlich gar nicht. Es sollten aber auf beiden Seiten den übrigen Verkehr nicht störende Ein- und Austiegsmöglichkeiten für Bustouristen geschaffen werden, an denen Interessierte aussteigen können um über die Brücke zu laufen und dann in den inzwischen über z.B. die Carolabrücke zur anderen Elbseite gefahrenen Bus wieder einzusteigen.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: