Der Augustusmarkt – Riesenrad, Eisbahn und der Blaue Baum

Der blaue Baum: Das Markenzeichen des Augustusmarktes. Foto: PR
Der blaue Baum: Das Markenzeichen des Augustusmarktes. Foto: PR

Der Augustusmarkt ist Dresdens jüngster und inzwischen schon zweitgrößter und Sachsens vielleicht ungewöhnlichster Weihnachtsmarkt. Er wurde von den Dresdnern Holger Zastrow und Matteo Böhme entwickelt, ist der einzige große Markt auf der Neustädter Elbseite und als Flanierweihnachtsmarkt wohl einmalig in Deutschland. Doch nicht genug: Der Augustusmarkt bricht mit dem gewohnten Bild eines deutschen Weihnachtsmarktes, übersetzt sächsische Weihnachtstraditionen ins Moderne und sorgt damit für einen ganz besonderen Akzent in der Weihnachtsmarktlandschaft. Höhepunkt ist natürlich der berühmte Blaue Baum mit seinen tropfenden Eiszapfen. Die einen lieben ihn, die anderen … Nun ja. Man spricht über ihn, er ist der absolute Selfie-König und ein Bild, das jeden magisch anzieht, sobald er die Weihnachtsallee betritt. Dazu das weiß-goldene Marktoutfit, eine Flaniermeile, die durch nett gestaltete Rondelle und manche absichtliche Abweichung untergebrochen wird.

Und der Markt hat Feuer! Große Flammentürme sorgen für Wärme und hübsche Weihnachtsstuben für einen Unterschlupf bei Regen und eine Sitzmöglichkeit. Der Augustusmarkt gibt sich international und experimentierfreudig – nicht nur in der Gestaltung, sondern auch in den Angeboten. Neueste Street-FoodTrends treffen auf Thüringer Bratwurst, der Dresdner Stollen muss sich mit seinen Brüdern aus dem Erzgebirge und der Sächsischen Schweiz messen, afrikanische und indische Küche neben Lángos, elsässischen Flammkuchen und Vin Chaud, Pasteis de Nata aus Portugal, böhmischen und mallorquinischen Spezialitäten. Soviel Abwechslung und Vielfalt findet man woanders kaum. Auf 500 Meter ist die Flaniermeile zwischen Goldenem Reiter und Albertplatz inzwischen gewachsen. Genau am dort erwartet die Gäste nach der Premiere 2017 auch in diesem Jahr eine Eisbahn. Mit einer Fläche von 450 Quadratmetern ist auch sie deutlich gewachsen und lädt nun Jung und Alt zum Eislaufvergnügen ein – mit Schlittschuhverleih, einer großen Glühweinterrasse und echtem Aprés-Ski-Feeling. Die Eisbahn bleibt übrigens zum ersten Mal bis zum 6. Januar in Betrieb. Genau gegenüber auf der anderen Seite des Marktes steht ein gewaltiges Riesenrad neben dem Reiterstandbild August des Starken. Es signalisiert den Besuchern der historischen Altstadt schon von weitem, dass sich der Gang über die gerade in der Sanierung befindliche Augustusbrücke unbedingt lohnt. Das beliebte Kinderkarussell zieht in diesem Jahr von der Dreikönigskirche dorthin um. Für manche Besucher der Stadt ist der Augustusmarkt noch ein Geheimtipp. Für die Dresdner selbst ist er oft schon die erste Adresse – nicht nur wegen der Gestaltung, sondern weil es hier viel lockerer, entspannter, besinnlicher und weniger touristisch zugeht als anderswo.

Augustusmarkt auf der Dresdner Hauptstraße, 
bis 23. Dezember

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