Auflösung zum Dresden-Quiz: Grüne Oase am Fuße des Turms

Auf dem Areal der ehemaligen Gaststätte „Am Hohen Stein“ steht heute ein Seniorenheim für betreutes Wohnen. (Foto: SBU)

In Zusammenarbeit mit Sachsenlotto präsentiert DAWO! zu Beginn des Monats einen „Glücksort“ in Dresden. In einem Quiz werden drei Fragen zu diesem Ort gestellt. Die Antworten erscheinen in einem Beitrag am letzten Samstag im Monat. Zu gewinnen gibt es „Magic Pearl Black Label“-Rubbellose von Sachsenlotto, mit denen Gewinne bis zu 250 000 Euro möglich sind.

Das Gebiet um den „Hohen Stein“ ist schon seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel. Vom Turm auf dem „Hohen Stein“ kann man westwärts bis ins Meißner Land und im Norden bis zum Kamenzer Hutberg sehen.
Aber auch am Fuße des Turmes bietet sich in einem idyllischen Park ausreichend Gelegenheit zum Erholen im Grünen. Das Areal westlich des „Hohen Steins“ erwarb 1906 Erwin Bienert, Sohn des Mühlenbesitzers Traugott Bienert, und ließ es zum Landschaftspark umgestalten.
Zu Ehren der Mühlenbesitzerfamilie trägt die Anlage heute den Namen Alter
Bienertpark. Hier befindet sich ein um 1900 als Löschwasserbecken für die Bienertmühle angelegter Teich sowie eine 1961 eingeweihte kleine Sternwarte. Im Winter ist das hügelige Gelände eine bei Groß und Klein beliebte Rodelbahn.
Die Gaststätte am „Hohen Stein“ blieb bis in die 1960er Jahre ein beliebter Treffpunkt der Dresdner Bevölkerung, nicht zuletzt wegen der schönen Aussicht nach Dölzschen und in den Plauenschen Grund. Ab 1950 gehörten vor allem die im Coschützer Wismut-Schacht beschäftigten Bergleute zu den Stammgästen. An den Wochenenden spielten hier Dresdner Kapellen zum Tanz auf.
Im Nebenhaus der Gaststätte wohnte bis zu seiner Verhaftung durch die Nazis der politisch aktive Maler Fritz Schulze mit seiner Frau Eva Schulze-Knabe. 1942 wurde er als Leiter einer Widerstandsgruppe zum Tode verurteilt und in Berlin-Plötzensee hingerichtet. An Fritz Schulze und seine Kampfgefährten erinnert seit 1954 ein 1987 komplett erneuerter Gedenkstein.
Nach Schließung der Gaststätte verfiel das historische Gebäude und wurde 1986 abgerissen. 1995 entstand an seiner Stelle der Neubau eines Seniorenheims für betreutes Wohnen, in dem sich seit einigen Jahren auch wieder ein Café befindet. 2003 folgte die Sanierung des Aussichtsturmes und des angrenzenden Parks. In diesem Zusammenhang erhielt der Turm sein ursprüngliches Äußeres mit durchbrochenem Klinkermauerwerk im oberen Bereich zurück. Auch die Wanderwege am Rand des Plauenschen Grundes sowie eine 1896 geschaffene Aussichtsplattform wurden erneuert. (EKG)


Auflösung der Fragen vom 2.11.:
1. Welchen Namen gab der erste Besitzer dem „Hohen Stein“?
Antwort: Frohbergs Burg
2. Wie hoch über Normalnull ist die Aussichtsplattform?
Antwort: 190 Meter
3. Wann wurde der Turm nach Sanierung wieder für Besucher freigegeben?
Antwort: Dezember 2003
Die Gewinner der Rubbellose von Sachsenlotto „Magic Pearl Black Label“ und des Buches „300 Jahre Lotterien in Sachsen“ werden persönlich per E-Mail informiert. Das nächste Quiz folgt am 7. Dezember.

DAWO!-Serie mit freundlicher Unterstützung von

www.sachsenlotto.de

1 Kommentar

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.