Eigenen Pool bauen – Kinder finden das voll korall

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Foto: Victoria Borodinova

Ein eigener Pool verheißt angenehme Abkühlung an heißen Sommertagen. Da verwundert es nicht, dass die Anschaffung einen großen Reiz auf Haus- und Gartenbesitzer ausübt. Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen Pool zu bauen, muss sorgfältig planen. Das umfasst die Entscheidung für die Größe und Art des Pools bis hin zu eventuell einzuholenden Genehmigungen.

Den richtigen Pool wählen

Bei der Wahl des passenden Pools kommt es darauf an, wie hoch der Aufwand bezüglich des Aufbaus und der damit verbundenen Kosten ausfallen darf. Je massiver und aufwendiger in der Montage, desto kostenintensiver gestaltet sich das Vorhaben. Dann gehen die Preise bis in den fünfstelligen Bereich. Zur Verfügung stehen verschiedene Aufstell- und Einbaupools:

  • Aufstellpools wie der Quick Up Pool
  • Fertigpool (Kunststoff): Fertigung im Ganzen
  • Edelstahlpool: vorgefertigte Einzelteile werden vor Ort zusammengeschweißt
  • Betonpool: betonierte Becken, die sich individuell ausstatten lassen

Neben den verschiedenen Arten von Pools bietet auch ein Schwimmteich eine verlockende Alternative. Bei diesem übernehmen Pflanzen die Aufgabe der Wasserreinigung, die bei Pools den chemischen Wasseraufbereitungsanlagen zukommt. Der Schwimmteich besteht aus zwei separaten Bereichen, dem Schwimm- und Badebereich sowie einer Pflanzenzone. Die Pflanzen beeinträchtigen so nicht das Badevergnügen und können gleichzeitig ungestört gedeihen.

Wer die Vorzüge eines Schwimmteiches und eines klassischen Pools miteinander verbinden möchte, kann auch auf einen sogenannten Bio- oder Natur-Pool setzen. Hier kommen spezielle Filter zum Einsatz, um das Wasser von organischen Stoffen zu reinigen.

Wann eine Genehmigung für den Bau erforderlich ist

Grundsätzlich richtet sich die Notwendigkeit einer Baugenehmigung für einen Pool immer nach den gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes. Für das Bundesland Sachsen gilt: Schwimmbecken mit einem Beckeninhalt von bis zu 100 Kubikmetern (m³) fallen unter die sogenannten verfahrensfreien Bauvorhaben. Das beinhaltet Pools mit gängigen Standardmaßen. Diese betragen 8 x 4 m bei einer Tiefe von circa 1,35 bis 1,60 m.

Neben den Maßen des Pools spielen weitere Faktoren wie der Abstand zur Grundstücksgrenze und die Beschaffenheit des Grundstücks potenziell eine Rolle. Achtung: Ist ein Indoor-Pool geplant, erfordert es auf jeden Fall eine Baugenehmigung. Hier gilt es in erster Linie sicherzustellen, dass ein Schwimmbecken zu der Bausubstanz und Statik eines Hauses passt.

Die Vor- und Nachteile eines Pools

Die Vorzüge und Nachteile eines Pools lassen sich immer mehrheitlich an der jeweiligen Art bemessen. Grundsätzlich bieten Pools eine ganz private und praktisch zu jeder Zeit verfügbare Wohlfühloase. Für Familien bilden sie einen schönen Gemeinschaftsort, der sich beispielsweise auch zum Schwimmen lernen eignet.

Potenzielle Nachteile sind immer der Bau-, Kosten- und Pflegeaufwand. Aufstellpools sind zudem nicht winterfest und müssen jede Saison neu aufgebaut werden. Diese Faktoren sollten bei der Planung immer genau einkalkuliert werden.

Wünsche und Möglichkeiten miteinander verbinden

Bei der Wahl des passenden Pools entscheiden die individuellen Vorlieben sowie das zur Verfügung stehende Budget. Wer zu einer entsprechenden Investition bereit ist und wessen Grundstück die erforderlichen Voraussetzungen mitbringt, setzt am besten auf eine langlebige und robuste Variante, wie beispielsweise einen Edelstahlpool.

Wer mit einem saisonal nutzbaren Badespaß zufrieden ist, kann auch auf einen simplen und vergleichsweise kostengünstigen Aufbaupool setzen. Eine tolle Auswahl an Pool Komplettsets findet ihr im Netz, im Baumarkt oder auch direkt bei Schwimmbadprofies, z.B. bei Pool Systems u.v.a.