Festung Königstein wird wieder zum Wintermärchen

Festung Königstein
Weihnachtsmarkt Festung Königstein

Handgezimmerte Marktstände, Punsch und Gulaschsuppe aus großen Kupferkesseln, traditionelles Puppentheater, Bastelstube und handgemachte Musik: Der „Historisch-Romantische Weihnachtsmarkt: Königstein – ein Wintermärchen“ auf der Festung Königstein lebt von der liebevollen Inszenierung. An allen vier Adventswochenenden lockt das nostalgische Treiben jeweils von 11 bis 19 Uhr auf den Tafelberg in der Sächsischen Schweiz. Start ist am 29. November 12 Uhr mit dem traditionellen Anschnitt des Riesenstollens.

Etwa 70 Händler und Kunsthandwerker errichten in diesem Jahr ihre Stände auf der Festung – ein neuer Rekord. So wird es neben dem Hauptmarkt auf dem Paradeplatz auch Stände an der Friedrichsburg und rund um den Kommandantengarten geben. Und wer sich aufwärmen möchte: Unterirdisch setzt sich das Treiben als „Kasemattenweihnacht“ in den Gewölbegängen im Inneren der Festungsmauern fort.

Was gibt es zu erleben?

Manufakturen und Traditionsbetriebe aus ganz Sachsen bieten erzgebirgische Schnitzkunst, Schmuck und Keramik, Laternen, Naturtextilien, Plauener Spitze, Pulsnitzer Lebkuchen, Berufswappen, Felle und Alpaka-Strickwaren sowie Seifen, Honig, Kräuter und Tees. Kunsthandwerker in Aktion wie Schmiede, Holzbildhauer, Spinnerinnen, Korbmacher, Steinmetze, Weber und Drechsler zeigen, was sie künstlerisch und handwerklich drauf haben.

Umfangreich und bunt ist auch das Rahmenprogramm: Auf der Bühne präsentieren die Kompanien „Theater Buffo“ und „Knall und Rauch“ ihre aberwitzigen Neuerzählungen von „Hans im Glück“ und „Der Fischer und seine Frau“. In der Garnisonskirche erklingt geistliche Orgelmusik. Für Kinder gibt es Puppentheater in der Magdalenenburg, Vorlesestunden in der Märchenjurte, historische Scherenschnittfilme, eine Wichtelbahn sowie Kreativangebote im Festungsatelier. Eine neue Attraktion sind historische Holzspiele im XXL-Format. An den Sonntagen hat sich der Weihnachtsmann zum Festungsbesuch angesagt.

SterneDom, Tafelkultur und Märchenwald

Ab morgen zeigt sich die Festung in strahlendem Glanz: Schon beim Aufstieg über die Dunkle Appareille stimmt der „SterneDom“ mit Licht und Klang sowie Dutzenden Herrnhuter Sternen auf den Markt ein. Festlich erleuchtet ist auch der Saal der Friedrichsburg.  Im illuminierten Festungswald führt ein Märchenpfad vorbei am Riesenschwibbogen bis zum Blitzeichenplateau, wo ein Herrnhuter Riesenstern leuchtet.

Eröffnet wird der Markt traditionell mit dem Anschnitt des zweieinhalb Meter langen Riesenstollens am 29. November 12 Uhr. Gesponsert wird das Gebäck von Sven-Erik Hitzer, Inhaber der Restauration Festung Königstein. Der Erlös der Aktion kommt dem Tierheim „Zum Streuner“ in Pirna zugute.

Eintrittskarten für „Königstein – ein Wintermärchen“ sind limitiert. Erhältlich sind die Tickets im Vorverkauf unter www.festung-koenigstein.de/tickets. Der Eintritt beträgt 15 Euro, ermäßigt 12 Euro. Für Familien gibt es Staffelpreise je nach Familiengröße ab 23 Euro. Inhaber von Jahreskarten, Schlösserlandkarten, Landesfamilienpässen und Gutscheinen buchen das kostenfreie „Inhaberticket“, das sie zusammen mit dem entsprechenden Nachweis am Einlass vorzeigen.

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