Neues Leitungsteam für Dixieland-Festival

Das neue Leitungs-Quintett des Dixielandfestivals: Klaus-Georg „Jockel“ Eulitz, Dr. Steffen Kiefer, Andreas Urban, Jana Großer und Hendrik Meyer. Foto: Carola Pönisch

Ein fünfköpfiges Team leitet künftig Dresdens Internationales Dixielandfestival

Die Spatzen pfeifen’s nun schon seit über 50 Jahren von den Dächern: In Elbflorenz wird die „fünfte Jahreszeit“ im Mai gefeiert. Was den Rheinländern der Karneval mit Konfetti, Schunkelwalzer und Polonäse, ist den Dresdnern ihr Dixielandfestival mit traditionellem Jazz und allem anderen, was in traditionellen Tönen jazzig „tutet“.


Diesmal ist es nun ein ganz besonderes Jazzfest – das 50. – das am Sonntag im Dresdner Zoo seinen Auftakt erlebt. Nach zweijähriger Zwangspause wird endlich Jubiläum gefeiert

. Das 50. Festival ist zeitgleich die letzte Ausgabe unter der Leitung von Festivalgründer Joachim Schlese. Der 82-Jährige gibt die Organisation danach in die Hände seines fünfköpfigen Teams.

Doch „alles neu macht der Mai“ gilt für das Team der neuen Festivalmacher keinesfalls. Alle haben in den vergangenen Jahren schon bei der Vorbereitung und Durchführung vieler Dixie-Festivals aktiv mitgewirkt und ausgiebig Erfahrungen gesammelt. Dr. Steffen Kiefer, als Leiter des Quintetts, ist als Organisator schon seit den 1980er Jahren dabei. Klaus-Georg „Jockel“ Eulitz von der Blue Wonder Jazzband ist der musikalische Leiter und bringt selbstredend jede Menge Erfahrung bei der Auswahl der Musiker und Gestaltung der Programme ein. Jana Großer ist für den Bereich Finanzen zuständig und hat schon viele Jahre als „Finanzministerin“ des Festivals erfolgreich gewirkt, ebenso wie Andreas Urban, der künftig für alles zuständig ist, was mit Verträgen zu tun hat. Hendrik Meyer ist schon einige Zeit für PR/Öffentlichkeitsarbeit des Festivals zuständig und wird das auch weiterhin in der Festivalleitung sein.


Das 50. hat noch nicht angefangen, dennoch stellt sich die Frage: Wie geht’s dann weiter? Sind die (alten) „Neuen“ gut gerüstet für das 51. Festival? „Keine Frage, das Programm ist in Sack und Tüten“, verrät Steffen Kiefer. Natürlich will er noch nicht alle Geheimnisse ausplaudern, doch einiges lässt er doch durchsickern: „Joachim Schlese hat über mehr als 50 Jahre das Festival mit vielen Ideen geprägt. Selbstverständlich werden wir Bewährtes fortsetzen, haben aber auch weitere Pläne für die Zukunft.“ Künftig sollen vor allem auch junge, unbekannte Bands eine Auftrittschance bekommen. Angedacht ist eine „freie Bühne“ zur Jazzmeile, wo jeder, der sich traut, losjazzen kann. Neue Veranstaltungsformen sollen einfließen, wobei auch kleinere Veranstaltungsräume und Klubs dabei sein sollen. Die Jazzmusik unserer tschechischen Nachbarn beispielsweise könnte wieder eine größere Rolle spielen, nicht zuletzt wegen der großen Zahl an Touristen und der erfolgreichen „Tschechischen Tage“ bei einigen vergangenen Festivals. Auch das studentische Publikum soll wieder verstärkt „bejazzt“ werden. Das Veranstaltungs-Traditional „Dixie auf dem Campus“ wird wiederbelebt, vielleicht schon im nächsten Jahr. Die Bands fürs „51.“ sind auf jeden Fall schon verpflichtet, der Spielplan ist so gut wie komplett. Genaues erfahren wir in Kürze

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