Sommer, Sonne, ganz viel Freizeit: Ferientipps für Dresden

Kanupolo
Foto: Archiv/Steffen Unger

Nur noch wenige Male den Weg zur Schule antreten, die „Giftblätter“ am 3. Juli abholen und dann ist es soweit: Sachsen startet am 4. Juli in die Sommerferien. Und das bedeutet: Sechs Wochen schulfrei. Wer noch nicht jeden Tag verplant hat, für den lohnt sich ein Blick in den Online-Ferienkalender der Stadt, denn der hat einiges zu bieten. Rund 270 Veranstaltungen stehen zur Auswahl, davon sehr viele aus dem Bereich Sport. Aber auch die Volkshochschule (VHS) und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) haben viel für Ferienkinder im Programm.

Sportlich sein

Kanupolo, Breakedance, Hip Hop, Fechten, Rugby, Eisschnelllauf, Squash, Bogenschießen, Klettern: Es gibt unzählige Probetrainings, Sportkurse und aktive Feriencamps, die von den vielen Sportvereinen der Stadt kostenlos oder sehr günstig zum Ausprobieren angeboten werden. So bietet Dynamo Fußball- und Torwartcamps an (Achtung: erste Termine sind bereits ausgebucht!), der Dresdner SC 1898 lockt in seiner Trainingshalle an der Magdeburger Straße mit ganztägigen 3D-Kindersport-Sommercamps, in der BallsportArena ist viel los und für ganz Abenteuerlustige veranstaltet ParkourONE Dresden spezielle Parkour-Ferienkurse.
Wie wär’s mit mehrtägigen Sport- und Naturcamps? Anbieter wie das Kinderprojekt Dresden e.V. organisieren betreute Ferienspiele-Camps mit Sport und Ausflügen. Überregionale Jugendportale wie Juvigo vermitteln zudem sachsenweite Sport-Camps, die sich auf Klettern, Kanufahren, Fußball, Basketball oder Reiten spezialisieren.

Kreativ sein

Wer kreativ sein will, ist bei der Volkshochschule Dresden genau richtig. Hier werden in den Ferienwochen viele Sommerkuse angeboten, darunter Kletterkurse und Windsurfen auf dem Stauseebad Cossebaude, es gibt eine Nähwerkstatt für Kids ab zehn Jahre, eine Fahrrad-Reparaturwerkstatt, einen Hip-Hop-Kurs, aber auch einen Klavier-Schnupperkurs, etliche Koch- und Backkurse, man kann Mangazeichnen oder Schlagzeugspielen lernen oder Akrobatik, es gibt eine Vollmondwanderung (28. August), Selbstverteidigung und Jazzdance stehen im Programm und auch ein Tag beim Imker (4. August) ist möglich. Wer sich schon aufs neue Schuljahr vorbereiten oder Wissen vertiefen will, findet natürlich auch zahlreiche Lernkurse. Zum Beispiel auch einen über den richtigen Umgang mit Taschengeld, was ja auch mit Mathe zu tun hat.
www.vhs-dresden.de/sommerferienkurse

Im Museum sein

Auch die Staatlichen Kunstsammlungen bieten ein täglich wechselndes Angebot für Kinder und Jugendliche. Von Achtsamkeitsübungen über Touren, Kreativangebote und Workshops – hier ist für jeden etwas dabei. Um „Cooles Geld“ geht es zum Beispiel im Münzkabinett bei einer interessanten Schatzsuche. Bei „Pudel, Pasta und Pastell“ im Zwinger geht es um die Malerin Rosalba Carriera, die vor 300 Jahren in Venedig lebte und sich auf das Malen mit Pastellkreide spezialisiert hatte. Wer „Fotos mit Papier und Sonnenlicht herstellen“ will, ist im Albertinum willkommen, hier können auch Postkarten selbst gestaltet werden. „Voll verknotet“ vermittelt im Völkerkundemuseum Herrnhut, wie Knoten geknüpft werden.
Wie stellt man Eitemperafarben her? Im Japanischen Palais kann man das ausprobieren. Im Mathematisch-Physikalischen Salon im Zwinger geht es um Zeit, Sonne, Mond und Sterne und wie raffiniert die Mechanik von Uhren sein kann. Das Grassi-Museum in Leipzig bietet Detektivtouren, eine Entdeckungsreise durch Japan und „Spiele to go“ an.
www.skd.museum.de/ferienprogramm

Kleiner Tipp: Mit dem sachsenweiten FerienTicket für einmalig 36,50 Euro können Kinder und Jugendliche die gesamten Sommerferien lang den Nahverkehr nutzen, um zu den Sportstätten zu gelangen.