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Gewinnspiel: Ritter ohne Furcht und Adel

Das Mittelalter kommt ins Kloster Altzella. Foto: Thomas Hartig Das Mittelalter kommt ins Kloster Altzella. Foto: Thomas Hartig

Die Pferde trappeln nervös, die Reiter halten die Schilde vor die Brust. Mit der anderen Hand richten sie die Lanze auf den Ritter am gegenüberliegenden Ende der Reitbahn. Auf das Zeichen des Herolds galoppieren beide los – Lanzen zerbersten und Splitter fliegen. Vielleicht stürzt einer von ihnen vom Pferd, aus dem Sattel gehoben vom Aufprall der Lanze des Gegners. Eine ganz normale Turnierszene, wie sie beim Ritterturnier im Klosterpark Altzella bei Nossen am 1. und 2. April täglich zu sehen sein wird.

Manuel Zinnecker ist einer der Ritter, die beim Lanzenstechen (Tjost) auf den Wiesen hinter der jahrhundertealten imposanten Backsteinmauer an den Start gehen werden. Sein Pferd, der spanische Wallach „Aldeano“, trägt eine schwarze Kuvertüre, er selbst einen markanten Helm und Harnisch. Man müsse bei der Ausrüstung die Grätsche zwischen Originalität und Funktionalität bedenken, sagt er. „Früher brauchten die Ritter Stunden, um sich auf eine Tjost vorzubereiten. Sie trugen die schweren Rüstungen über einem Gambeson, das Blech wurde zum Teil vernietet und der Reiter dann mit einem Kran auf das Pferd gehoben.“ Das wäre meist nur einmal am Tage zu schaffen gewesen, so der 35jährige. Heute würden täglich mindestens zwei Turniere geritten, auch müssten zur eigenen Sicherheit Protektoren unter der Rüstung getragen werden, um sich vor Verletzungen bei Stürzen zu schützen. „Schließlich reiten wir ja nicht digital, sondern echt analog! Da kann wirklich mal was passieren und mit der Ausrüstung von damals mag man sich das nicht vorstellen.“ Zu einem Turnier wäre er im Mittelalter ohnehin nicht startberechtigt gewesen: „Da reichten Mut und Geschicklichkeit nicht aus. Man brauchte zwingend einen Adelstitel.“

Begleitet wird das Geschehen von einem mittelalterlichen Markt mit etwa 50 Handwerker-, Krämer und Bewirtungsständen und von einem familienfreundlichen Unterhaltungsprogramm mit Musik, Gaukelei, Artistik und Puppenspiel. Zu sehen sind Meistergaukler Lupus, die Spielleute Donner und Doria und der Puppenspieler Christopher vom Allaunberg mit drei verschiedenen Stücken.

Geöffnet ist Sonnabend und Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt für einen ganzen Tag im Mittelalter kostet 10 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder und 8 Euro für historisch gekleidete Gäste. Familien zahlen nur für das erste Kind. Für alle weiteren und für Kinder im Vorschulalter ist der Eintritt frei. Ein kostenloser Shuttlebus verkehrt zwischen der Stadt Nossen, Haltestellen Bahnhof – Markt – Krankenhaus mit Parkplätzen in der Steinbuschstraße – Kloster Altzella und zurück. Das ausführliche Programm ist unter www.suendenfrei.de zu finden.

DAWO! verlost drei Familienkarten (zwei Erwachsene und die zugehörigen schulpflichtigen Kinder).

Interessierte können hier am Gewinnspiel teilnehmen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 28. März 2017.

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