Tarifabschluss kostet 40 Millionen

Eine Streikweste mit der Aufschrift "Warnstreik" und dem Verdi-Logo. Foto: Stefan Sauer/Archiv
Eine Streikweste mit der Aufschrift "Warnstreik" und dem Verdi-Logo. Foto: Stefan Sauer/Archiv

Dresden. Nachdem sich Gewerkschaften und Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst geeinigt haben, hat Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD) errechnet, was das für Dresden bedeutet. Die Personalkosten für die gut 6 000 Mitarbeiter der Stadt, ohne Eigenbetriebe, steigen von 2018 bis 2020 um etwa 40,7 Millionen Euro zu den bisherigen Planungen.

„Aus meiner Sicht überwiegen die positiven Aspekte“, so Lames. Das erhöhe die Wettbewerbsfähigkeit des öffentlichen Dienstes, Fachpersonal zu halten und zu finden. Aus finanzieller Sicht sei er aber nicht „uneingeschränkt glücklich“. Die Mehrkosten muss er nun in die Haushaltsplanung einarbeiten. Deshalb mahnt Lames: „Der Abschluss unterstreicht die Forderung, dass vertretbare Einnahmen erzielt, Ausgaben sorgfältig überlegt, geplant und sparsam vorgenommen werden müssen.“ Er erhofft sich mehr Geld von Bund und Land und wünscht sich, dass auch außerhalb des öffentlichen Dienstes „gut und verlässlich“ bezahlt würde.

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