Elbehochwasser erwartet

Blick auf Dresden während des Hochwassers 2002. Foto: Dresden.de/Peter Haschenz
Blick auf Dresden während des Hochwassers 2002. Foto: LHD/Peter Haschenz

Nach derzeit für die Elbe vorliegender Vorhersage des Landeshochwasserzentrums Sachsen (Stand 4. Februar 2021, 7 Uhr) wird für den Wasserstand am Pegel Dresden-Augustusbrücke in den nächsten Tagen eine steigende Tendenz erwartet.
Im tschechischen Elbeeinzugsgebiet wurden an vielen Pegeln bereits die Richtwerte der Alarmstufe 1 erreicht. Nach der aktuellen Prognose des Landeshochwasserzentrums (LHWZ) ist in der Nacht vom Freitag, 5. Februar 2021 auf Samstag 6. Februar 2021, mit dem Erreichen des Richtwertes der Alarmstufe 1 (400 Zentimeter) am Pegel Dresden-Augustusbrücke zu rechnen. Zum weiteren Verlauf der Hochwasserwelle müssen die neuen Prognoseberechnungen des LHWZ abgewartet werden. Eine Hochwasserwarnung des LHWZ für die Elbe in Sachsen liegt derzeit noch nicht vor, ist aber zu erwarten.

Das Straßen- und Tiefbauamt trifft Vorsorgemaßnahmen

Der Wasserstand der Elbe betrug heute, 4. Februar 2021, 7.15 Uhr 2,70 Meter. Ein weiterer Anstieg zwischen dem 6. und 7. Februar für absperrrelevante Bereiche wird erwartet. Aufgrund der Prognosewerte wurde das Hochwasserabsperrmaterial vor Ort gebracht. Das Material wird je nach Pegelstand aktiv eingesetzt:
Ab einer Höhe von 3,50 Metern erfolgt die Sperrung des Radweges in Niederwartha (Lotzebachbrücke), ab 3,70 Metern die Absperrung des linksseitigen Elbradwegs in Höhe des Schillergartens (Senke). Bei 3,80 Metern müsste eine Brückensperrung in Höhe Friedrich-Wieck-Straße, unterhalb Körnergarten, vollzogen werden. Bei einem Pegelstand ab etwa 3,90 Metern würden weitere Absperrungen notwendig.

Die Mitarbeiter des Straßen- und Tiefbauamtes werden ab Freitag, 5. Februar 2021, sowie über das kommende Wochenende die Absperrungen regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf weitere Sperrungen umsetzen.

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