Flutschutztore werden getestet

flutschutztore Hochwasserschutz
Am 17. Juli werden alle vier Flutschutztore in Dresden probehalber geschlossen. Foto: LTV

Am 3. September bauen Fachleute des städtischen Regiebetriebes Zentrale Technische Dienstleistungen von 6 Uhr bis ca. 14 Uhr die Flutschutztore am Ostra-Ufer und an der Weißeritzstraße auf und wieder ab. Das Ganze dient der Funktionsüberpüfung.

Die circa 20 Meter langen, zwei bis drei Meter hohen und etwa 20 Tonnen schweren Flutschutztore aus Stahl sind technisch anspruchsvollAnlagen zum Schutz der Altstadt. Die Tore sind im Ruhezustand in geschlossenen Torkammern aus Stahlbeton untergebracht. Bei Hochwassergefahr werden sie auf Laufschienen aus- und in ein gegenüberliegendes Gegenlager eingefahren. Die Laufschienen befinden sich in einem Kanal unter der Fahrbahn und sind mit Abdeckplatten geschützt, die mit einem LKW-Kran herausgenommen werden.

Die Flutschutztore sind elektrisch angetrieben, können aber im Notbetrieb durch eine elektrische Noteinspeisung oder per Hand mechanisch geschlossen werden. Im Ernstfall wird das Flutschutztor Weißeritzstraße bei circa 6,10 Meter Pegel und das Flutschutztor Ostraufer bei etwa 7,00 Meter Pegel geschlossen.

Das Aus- und Einfahren der Tore dienst nicht nur zur Überprüfung ihrer Funktionalität, sondern gleichzeitig als Übung für die Mitarbeiter des Regiebetriebes, damit sie im Ernstfall alle Funktionen und Handgriffe fachgerecht und schnell ausführen können.



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