Heinz-Steyer-Stadion: Das Goldene Oval lebt wieder auf

Heinz-Steyer-Stadion
Die Vorbereitungen fürs Goldene Oval laufen auf Hochtouren und die Umbaumaßnahmen befinden sich längst auf der Zielgeraden. Foto v.li. Michael Gröscho, Hagen Melzer, Günter Frietsch. Foto: E. Garten

Am 30. August öffnet das umgebaute, topmoderne Heinz-Steyer-Stadion seine Tore und bietet mit dem Goldenen Oval sofort hochklassigen Sport und spannende Unterhaltung – wie zu besten Zeiten, als reihenweise Weltrekorde auf der Tartanbahn aufgestellt worden sind. Insgesamt 17 solcher Bestmarken stehen in den Geschichtsbüchern, 14 davon in der Leichtathletik.


Von 1984 bis 1989 war es eines der renommiertesten Meetings in der damaligen DDR. Die Siegerliste könnte namhafter kaum besetzt sein: die Olympiasiegerinnen Heike Drechsler, Marita Koch und Petra Felke zählen dazu, außerdem die Weltklasse-Kugelstoßer Ulf Timmermann, 1988 ebenfalls Olympiasieger, und Udo Beyer sowie Hagen Melzer, der Dresdner Lokalmatador über 3.000 Meter Hindernis.

„Für Dresden und das Umland war das Goldene Oval ein sportliches und kulturelles Highlight mit einer spektakulären Kulisse und mehr als 20.000 Zuschauern“, sagt Michael Gröscho, Abteilungsleiter Leichtathletik beim Dresdner SC, der das Meeting gemeinsam mit der Laufszene Events GmbH organisiert. „Wir freuen uns auf einen hoch emotionalen Abend. Mit packenden Wettkämpfen, Flutlicht, Lichteffekten und einem großen Feuerwerk werden wir das neue Heinz-Steyer-Stadion gebührend einweihen“, betont Günter Frietsch von der Laufszene Events GmbH. „Das Goldene Oval hat mal Maßstäbe gesetzt und das soll es jetzt wieder tun. Wir machen das Stadion voll.“

Einer der bereits seinen Start in Dresden zugesagt hat, ist Johannes Vetter, der sich in Dresden zum Spitzenathleten entwickelte und 2017 Speerwurf-Weltmeister wurde: „Es wird nach Olympia ein schöner Ausklang der Saison für mich und ich freue mich auf Dresden, denn das Stadion ist ein absolutes Leuchtturmprojekt für die Leichtathletik.“

Am Start wird auch Lokalmatador Karl Bebendorf sein, Serienmeister über 3000m-Hindernis: „Mir bedeutet es enorm viel, dass die Illusion vom neuen Stadion endlich Wirklichkeit wird.“ Nach der EM und hoffentlich der Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Paris wird das Goldene Oval für den Dresdner ein besonderes Highlight. Auch Dreisprung-Europameister Max Heß und die Europameisterin mit der deutschen Sprintstaffel, Rebekka Haase, sowie Jonas Wagner, EM-Teilnehmer und Olympiahoffnung im Hochsprung, freuen sich auf den ersten internationalen Wettkampf im neuen Stadion.

Da sein werden aber nicht nur aktuelle Stars der Leichtathletik, sondern auch die großen Namen von damals: „Heike Drechsler, Renate Stecher, Marlies Göhr… wir wollen versuchen, alle Weltrekordler und Weltrekordlerinnen, die noch leben, im Stadion zu haben und ins Programm eingebunden werden“, so Michael Gröscho.

Das Goldene Oval gilt auch als Testevent für die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften, die 2025 in Dresden im Rahmen der Finals stattfinden sollen.
Bereits einen Tag vor den Wettkämpfen des Goldenen Ovals gibt es einen sportlichen Höhepunkt mit dem Lauf von dem einen großen Stadion der Stadt zum anderen. Genauer gesagt geht es am 29. August vom Rudolf-Harbig-Stadion ins neue Heinz-Steyer-Stadion. Das ist der Stadion Run, ein einmaliges, emotionales Rennen. Start ist am 29. August, 20 Uhr dort, wo die Team Challenge das nächste Mal am 12. Juni endet: im Rudolf-Harbig-Stadion. Und der Zieleinlauf findet fünf Kilometer später unter Flutlicht im sanierten Heinz-Steyer-Stadion statt – mit anschließender After-Run-Party exklusiv für Läuferinnen und Läufer im neuen Stadioninnenraum

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