In den Dresdner Krankenhäusern kamen im vergangenen Jahr 5.947 Kinder zur Welt, das waren 70 mehr als 2024. Die Zahl der „gebürtigen“ Dresdner, deren Mütter also ihren Hauptwohnsitz in Dresdner haben, sank jedoch von 4.106 auf 3.890.
Beim Vornamenranking für die 3.056 Jungen und 2.887 Mädchen lagen Emil, Noah und Theo sowie Charlotte, Emma und Alma ganz vorn. Der Name Emil schaffte es damit übrigens zum zehnten Mal auf Platz, während Marie und Sophie, die sich viele Jahre lang abwechselnd auf Platz eins hielten, endgültig vom Thron gestoßen wurden – sie tauchten unter den Top Ten des Vorjahres nicht mehr auf.
Unter den Neugeborenen gab es 93 Zwillingspärchen sowie zwei Drillingsgeburten. Bei vier Babys war das Geschlecht bei der Geburt unbestimmt. 49 Prozent der Mütter waren nicht verheiratet. Der Anteil der Elternteile mit ausländischer Staatsangehörigkeit lag letztes Jahr bei 21,2 Prozent. 300 Elternteile stammen aus Syrien, gefolgt von der Ukraine (188), Indien (142), Russland (122) sowie Polen (110).
Heiraten bleibt im Trend
Den Weg zum Traualtar wagten 1.817 Paare, die meisten gaben sich ihr Ja-Wort in der „Villa Weigang Dresden“ auf der Goetheallee. Doch auch Schloss Albrechtsberg, Schloss Schönfeld und das Lingnerschloss waren gut nachgefragt. Der beliebteste Monat für Eheschließungen war der Mai mit 256 Trauungen, während der Januar mit lediglich 35 Eheschließungen das Schlusslicht bildete. Bei 194 Eheschließungen hatten ein oder beide Partner eine ausländische Staatsangehörigkeit. Am häufigsten vertreten waren Syrien (44), die Türkei (30) und Österreich (22).
Sterberate, Namens- und Geschlechtsänderungen, Kirchenaustritte
3.569 Männer und 3.332 Frauen sind im vergangenen Jahr gestorben, insgesamt 186 mehr als 2024.
Seit Inkrafttreten des neuen Selbstbestimmungsgesetzes im Mai letzten Jahres ließen 164 Personen ihren Geburtsnamen ändern (meist Rücknahme des Namens eines Stiefelternteils). Außerdem gab es 46 Erklärungen zum Ehenamen – häufig entschieden sich Ehegatten dabei für einen gemeinsamen Doppelnamen, der künftig von beiden Partnern geführt wird.
Seit dem 1. November 2024 besteht die Möglichkeit, das Geschlecht durch Erklärung gegenüber dem Standesamt zu ändern. Im letzten Jahr nahm das Standesamt Dresden mit 252 beurkundeten Erklärungen auf. 159 Personen erklärten eine neue Geschlechtszugehörigkeit, nachdem sie zuvor als weiblich registriert waren. 92 Personen waren zuvor als männlich registriert.
2025 gab es zudem 2.159 Kirchenaustritte, die Anzahl ist damit leicht gesunken (2024: 2.455).
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