Der Dampfer „Dresden“ ist gestrandet. Und zwar mitten im Erlebnispark Oskarshausen in Freital, in der neuen Ausstellung „Von Flüssen, Seen und Mee(h)r“.
Was hier in einem „Meer“ aus Sand und Blüten liegt, ist natürlich nicht der originale Schaufelraddampfer der Weißen Flotte Dresden. Es ist eine sehr originalgetreue, zehn Meter lange und aus 60 Tonnen Sand geformte Kopie der „PD Dresden“. Die ist in der Realität 12,90 Meter breit und exakt 68,70 Meter lang und begeht in diesem Jahr ihr 100. Dienstjubiläum.
Insgesamt neun aufwendig handgeschnitzter XXL-Sandskulpturen aus rund 230 Tonnen Sand bilden die Hauptattraktionen der 3. Blütenwunder-Ausstellung. Die nimmt in diesem Jahr Bezug auf ein ganz besonderes lokales Ereignis, denn die Sächsische Dampfschifffahrt mit ihren historischen Schaufelraddampfern feiert ihren 190. Geburtstag. Neben dem Sanddampfer, der übrigens pfeiffen und tatsächlich Dampf ausstoßen kann, entstanden für die Schau auch eine Atlantis-Unterwasserwelt mit Riesenkrake, Ungeheuer Loch Ness und Meerjungfrau, die versunkene Stadt SandLantis, außerdem eine Fluss- und Seenlandschaft in Kanada und in den Alpen sowie Grachten in Amsterdam und der Moritzburger Leuchtturm. Eine Woche lang hat ein internationales Sandskulpturen-Künstlerteam aus den Niederlanden, Italien und Tschechien daran „geschnitzt“. Für die bunte und kreative Bepflanzung waren mehrere Gärtnereien aus Thüringen und Sachsen zuständig. Darunter auch Rocco Wustmann aus Pirna, der 2019 auch den Titel „Sächsischer Landesmeister der Floristen“ gewann.
Blütenwunder Oskarshausen zu sehen bis 10. Mai täglich 9.30 bis 18 Uhr, letzter Einlass 16.30 Uhr, Tickets online oder an der Tageskasse, Infos: www.oskarshausen.de
Toll gemacht.
Ein interessantes Ziel für die Winterferien