Im Briesnitzer Park südlich der Meißner Landstraße beginnen am 13. Juli die Sanierungsarbeiten. Bis zum Frühjahr kommenden Jahres entsteht hier ein moderner Park mit neuen Spielgeräten.
Dafür werden eine Tischtennisplatte, ein Kletterfelsen, ein Rodelhügel, Sitzplätze mit Bänken und kleine Picknicktische aufgebaut. Die 2023 hergestellte Calisthenics-Anlage bleibt erhalten. „Auch die Sandsteinmauern als historische Relikte des Volksparks werden saniert“, sagt Dr. Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün.

Geplant wurde der neue Park vom Landschaftsarchitekturbüro Dr. Eichstaedt-Lobers aus Dresden. Die Firma Garten- und Landschaftsbau Herfurth GmbH aus Nossen führt die Garten- und Landschaftsbauarbeiten aus. Die Gesamtkosten betragen 723.000 Euro, davon kommen 506.000 Euro aus dem EU-Förderorpgramm EFRE und vom Freistaat.
Der geteilte Volkspark
Der Volkspark Briesnitz wurde in den 1930er Jahren angelegt, jedoch 1938 durch den Bau der Meißner Landstraße in einen nördlichen und einen südlichen Teil getrennt. Der Briesnitzer Park Süd wurde weiterhin als Parkanlage genutzt, während sich das Areal nördlich der Meißner Landstraße durch den Einzug des „Theater Junge Generation“ in die ehemalige Tanzgaststätte „Constantia“ veränderte – die Nutzung als Parkanlage aber ebenfalls bestehen blieb.
Der Briesnitzer Park Süd liegt im Fördergebiet „Dresden Südwest/Cottaer Bogen“ und ist Teil des Förderprogramms „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung (NiSE)“ für den Zeitraum 2021–2027.