Trinkwasser zapfen und sich von Wassernebel abkühlen lassen: In diesem heißen Sommer sorgten zwei Trinkwasserbrunnen mit „Vernebelungsanlage“ für echte Erfrischung. Trotzdem werden sie am Wochenende (19./20. September) abgebaut und ihre Nutzung genauestens analysiert.
Weil die beiden Anlagen am Jorge-Gomondai-Platz und an der Seestraße von der Stadt nur auf Zeit gemietet waren, geht es nun darum auszuwerten, ob das Pilotprojekt fortgesetzt und vielleicht auch erweitert wird. Die Zeichen dafür stehen jedenfalls gut.
Sprühnebel kam gut an
In der Neustadt am Jorge-Gomondai-Platz sorgte der Sprühnebel etwa 36.000-mal für Abkühlung, an der Seestraße in der Altstadt 32.000-mal. Gleichzeitig wurde in der Neustadt rund 88.000-mal frisches Trinkwasser gezapft und in der Altstadt mehr als 89.000-mal. Wie oft Vierbeiner die integrierte Hundetränke nutzten, wurde nicht gezählt, dürfte sich aber ebenfalls im hohen fünfstelligen Bereich bewegen.

Mit dem Abbau der Anlagen endet auch die Umfrage unter https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/dresden/beteiligung/themen/1064601, an der sich bisher mehr als 700 Personen beteiligten. Auch deren Erfahrungen fließen in die Auswertung mit ein. Die TU Dresden begleitete das Projekt wissenschaftlich und SachsenEnergie als Kooperationspartner hat die Wasserqualität in einem akkreditierten Labor regelmäßig und sorgfältig geprüft.
Der Testbetrieb wurde mit finanzieller Unterstützung der Stadtbezirke Alt- und Neustadt ermöglicht. Der Stadtbezirk Altstadt gab aus seinem eigenen Budget 9.500 Euro für den Test aus, 5.900 Euro davon für Aufbau, Abbau und Miete des Brunnens. Der Neustädter Stadtbezirk steuerte 10.200 Euro bei. Auf- und Abbau sowie Miete des Brunnens am Jorge-Gomondai-Platz kosteten 6.600 Euro. Weitere Mittel stammten aus dem EU-Projekt Time2Adapt sowie vom Kooperationspartner Sachsen-Energie.