Margon Arena heißt jetzt Cyberport Arena

Die Mehrzweckhalle an der Bodenbacher Straße heißt jetzt Cyberport Arena. Foto: PR Michael Schmidt

Neuer Name, neue Partnerschaft: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Cyberport SE einen starken Partner für eine der wichtigsten Sportstätten unserer Stadt gewinnen konnten“, sagt Dresdens OB Dirk Hilbert. Dass sich ein Dresdner Unternehmen mit diesem besonderen Ort identifiziert und gemeinsam mit der Stadt Verantwortung übernehmen möchte, sei ein wichtiges Signal.

Die Firma Cyberport ist 1998 als einer der ersten deutschen Online-Händler für Apple-Produkte gestartet. Von Dresden aus steuert das Unternehmen heute seinen Onlineshop und neun Stores in Deutschland und Österreich – zwei davon in Dresden. Das Sortiment umfasst Notebooks, PCs, Smartphones, TV & Audio, Gaming, Smart Home und Haushaltsgroßgeräte. „Wir erleben aber immer wieder, dass selbst in unserer Heimatstadt nicht jeder weiß, dass Cyberport ein Dresdner Unternehmen ist. Genau das möchten wir verändern“, sagt Maik Friedrich, Geschäftsführender Direktor Cyberport SE. Die Namenspartnerschaft schaffe eine Verbindung, die weit über klassische Markenpräsenz hinausgehe. „Die Arena ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, mit ihren Vereinen mitfiebern und gemeinsame Emotionen erleben. Als sportbegeistertes Unternehmen möchten wir Teil davon sein und gleichzeitig noch stärker zeigen, wo Cyberport herkommt und wohin wir gehören.“

Mit dem Namenswechsel endet die fast 20-jährige Partnerschaft mit Margon. Seit 2007 trug die Mehrzweckhalle an der Bodenbacher Straße den Namen Margon Arena. Die Margon Brunnen GmbH hatte die Namensrechte über viele Jahre mit ihrem Engagement für den Dresdner Sport verbunden.

Neuer Partner im Catering

Mit dem Namenswechsel geht ein weiterer Neustart einher. Mit der neuen Saison gibt es auch einen neuen Caterer im Haus. Ab sofort sorgt die Eislöwen Event GmbH für das leibliche Wohl der Gäste der Cyberport Arena. „Mit der Übernahme des Caterings erweitert wir unser Tätigkeitsfeld und bringt dabei ihre Erfahrungen aus dem Veranstaltungsbereich ein“. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und auf die unterschiedlichen Veranstaltungen in der Cyberport Arena.““, erklärt Maik Walsdorf, Geschäftsführer Eislöwen Event GmbH.

Sanierung bleibt wichtige Aufgabe

Unabhängig vom neuen Namensauftritt bleibt die Sanierung der Cyberport Arena eine zentrale Aufgabe für den Eigenbetrieb Sportstätten. Die am 9. Juli 1998 eröffnete Mehrzweckhalle soll im Bestand technisch und baulich ertüchtigt werden. Vorgesehen sind unter anderem die Sanierung technischer Anlagen, die Modernisierung des Brandschutzes, die Erneuerung des Sportbodens, der Austausch von Fassadenteilen sowie eine moderne Beleuchtung. Dafür sind akuell Gesamtkosten von rund fünf Millionen Euro eingeplant. Außerdem soll die Arena energetisch saniert werden, um danach jährlich etwa 80.000 Euro an Energiekosten und 450 Tonnen CO2-Emission einsparen zu können.

Dass damit bisher noch nicht begonnen wurde, hängt mit der Förderung aus der sogenannten Sportmilliarde des Bundes zusammen. Diese hatte die Stadtverwaltung Anfang 2026 für die energetische Sanierung beantragt. und Ende April wurde auch eine Förderung in Höhe von 2,25 Millionen Euro zugesagt. „Allerdings liegt seit Mitte September lediglich die Bestätigung des förderunschädlichen vorzeitigen Maßnahmebeginns vor, der formale Zuwendungsbescheid des Bundes steht noch aus“, heißt es aus der Verwaltung.

Der Spielbetrieb wird während der Sanierung weitestgehend aufrechterhalten, denn die größeren Baumaßnahmen finden außerhalb der Saison statt. Hauptnutzer der Cyberport Arena sind die DSC 1898 Volleyball Damen und die Dresden Titans.