Baby Nummer 1000 tut vor allem eins: Es schläft. Die kleine Hosna, die am 24. Oktober mit 3.550 Gramm und 50 Zentimeter Länge im St. Joseph-Stift zur Welt kam, bekommt vom Trubel um sie herum nichts mit.
Für ihre Eltern Zahra und Hamid, die 2015 aus Afghanistan nach Deutschland kamen, war die Entscheidung, ihr erstes Kind in diesem Krankenhaus zur Welt zu bringen, schon länger klar. Zum einen vertrauten sie auf Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, zum anderen fährt Hamid als Taxifahrer regelmäßig frischgebackene Eltern mit ihren Neugeborenen aus den Krankenhäusern nach Hause und konnte dadurch schon viele gute Eindrücke mitnehmen können.
Mit dem 1.000sten Baby liegen die Geburtenzahlen im St. Joseph-Stift leicht über dem Vorjahresniveau – und damit entgegen dem allgemeinen Trend sinkender Geburtenzahlen, die auch in Dresden zu beobachten sind. So ging die Zahl der Lebendgeborenen, deren Mütter mit Hauptwohnsitz in Dresden gemeldet sind, im vergangenen Jahr auf 3.890 zurück, 2024 waren es 4.106 und 2023 noch 4.268 Kinder.
Uniklinikum Dresden begrüßte Jubiläumsbaby im Juni
Im Uniklinikum Dresden wurde die 1.000ste Geburt schon am 20. Juni registriert. Die kleine Tamina ist allerdings Baby Nummer 1.037, da es unter den tausend Geburten 36 mal Zwillinge und einmal Drillinge gab. Das Uniklinikum ist auf Mehrlingsgeburten sowie auf Risikogeburten spezialisiert, deshalb kommen hier jedes Jahr auch sehr viele Kinder zur Welt, deren Eltern außerhalb der Stadt Dresden leben.