Fachwerk, Bier und Senfschnitzel in Einbeck

Unbedingt probieren: Einbecker Senfschnitzel mit Bratkartoffeln. (Foto: djd)

Bier und Fachwerk oder Fachwerk und Bier: Wer Einbeck hört, denkt vor allem an diese beiden Dinge, von denen die südniedersächsische Stadt nahe Harz und Weser am Rande des Solling so stark geprägt ist. Im malerischen, bestens erhaltenen mittelalterlichen Zentrum der ehemaligen Hansestadt gibt es 400 farbenprächtig restaurierte, reich verzierte Fachwerkbauten zu bestaunen – sie nehmen zum Teil ganze Straßenzüge ein.

Ein Spaziergang durch die alten Gassen zwischen dem Marktplatz und den mittelalterlichen Befestigungsanlagen ist wie eine Zeitreise in eine vergangene Epoche. Die markantesten Bauwerke sind das Rathaus, das „Brodhaus“, die Rats-Apotheke und die gotische Münsterkirche mit ihren vielen Kostbarkeiten. Auf Schritt und Tritt begegnet man in Einbeck aber auch dem Gerstensaft – schließlich ist die über 750 Jahre alte Stadt auch die Urheimat des Bockbiers. Im Stadtmuseum gibt es deshalb eine eigene, sehr unterhaltsame Bockbier-Abteilung, in der sich etwa Deutschlands ältestes Bierfass befindet. Besucher erfahren, was es mit einem „Bierkränzchen“ auf sich hat und wieso ein Braukessel in Einbeck früher sogar zur Mitgift gehörte.

Wer mehr über das Bier und seine Bedeutung für die Stadt erfahren will, kann sein Wissen genussvoll bei einer Bierprobe oder einem Bierdiplom erweitern. (djd)

Alles Wissenswerte zu Einbeck gibt es unter www.einbeck.de/tourismus oder unter Telefon 05561-916555.


Hintergrund zur Bierstadt Einbeck

Schon vor über 600 Jahren feierte die Braukunst in Einbeck Triumphe. Noch heute stößt man überall in der Altstadt auf die Einbecker Biergeschichte. Der „Einbecker Bierpfad“ ist ein 2,3 Kilometer langer Rundgang innerhalb der alten Wallanlagen. Entlang der Route bieten Bierfass-Displays Interessantes in Wort und Bild zur Einbecker Bier-Historie. Mehr Informationen zum Bierpfad gibt es unter www.einbeck.de/tourismus.

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