Januar: Weniger Geburten, mehr Todesfälle

Im Januar gab es in Dresden weniger Geburten, dafür mehr Sterbefälle. Foto: Pixabay

Nach vorläufigen Zahlen des Melderegisters verzeichnet die Kommunale Statistikstelle der Landeshauptstadt Dresden für den Monat Januar 882 Sterbefälle. Zu beachten ist hierbei, dass durch Nachmeldungen aus dem Dezember – insbesondere auch durch die Feiertage – die Sterbefallzahlen im Januar grundsätzlich etwas höher als in anderen Monaten ausfallen. Aber im Vergleich des Durchschnitts der Januarwerte von 2017 bis 2020 sind es in diesem Januar 358 Sterbefälle bzw. 68 Prozent mehr. Schon im Dezember waren mit 764 verstorbenen Personen deutlich mehr Sterbefälle als der durchschnittliche Dezemberwert der vorangegangenen vier Jahre registriert worden.

Die Anzahl der Geborenen lag im Januar hingegen mit 403 unter dem Durchschnitt. Daraus ergibt sich ein sogenannter Sterbeüberschuss von 479, dies ist der höchste Wert in einem Monat seit mehr als zwanzig Jahren.
Beim Wanderungssaldo konnte Dresden im Januar einen Zuwachs von etwa 110 Personen verbuchen. Im Monat Januar der Jahre 2017 bis 2020 war der Wanderungssaldo stets negativ. Im Zeitraum von Oktober 2020 bis Januar 2021 zogen insgesamt über 1.700 Menschen mehr nach Dresden als von Dresden weg.

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