Tür zu & Schlüssel drin – Schusseligkeit im Alltag

Schuhe vergessen – Bildquelle: Michael Kleinsasser / pixabay

Verlorene Schlüssel, verlegtes Telefon, liegengelassene Tasche – viele Menschen haben im Alltag mit Schusseligkeit zu kämpfen, der eine mehr, der andere weniger, doch ein kleiner Trost für alle, die sich hier wiedererkennen, Forscher haben herausgefunden, dass diese Schusseligkeit erblich bedingt ist. Ein bestimmtes Gen soll hierfür verantwortlich sein (genauere Infos dazu gibt es dazu hier). Vererbung hin oder her – dennoch kann dieses Persönlichkeitsmerkmal für manche wirklich anstrengend sein – ein paar Methoden können etwas Abhilfe verschaffen.

Methoden gegen Schusseligkeit

Schusseligkeit kann nerven und viel Zeit kosten. Das wissen sogar die Betroffenen selbst und nicht nur deren Freunde und Angehörige. Glücklicherweise lässt sich etwas dagegen tun, wenn einige Grundregeln und Methoden genutzt werden.

  • Apps zum Wiederfinden von Dingen: Perfekt für alle, die ständig irgendwo Dinge wie Wireless-Kopfhörer oder Ähnliches verlegen. Mithilfe eines akustischen Signals ist der Standort der verlegten Devices und damit das Gerät schnell wieder gefunden. Auch auf nicht elektronischen Produkten können mittlerweile Tracker angebracht werden, die auf Wunsch Signale von sich geben.
  • Erinnerungsfunktion am Smartphone nutzen: Auf jedem Smartphone ist wohl mittlerweile ein Kalender vorinstalliert, der auch eine Erinnerungsfunktion beinhaltet. Damit keine Termine mehr vergessen werden – einfach eintragen und kurz davor daran erinnern lassen. Es gibt auch Apps mit Erinnerungsfunktion, die sich alle auf eigene Bereiche spezialisieren und noch zusätzliche Features bieten.
  • To-Do-Listen als analoge Gedächtnisstützen: An vollen Tagen kann die klassische To-Do-Liste aushelfen, damit nichts übersehen und vergessen wird. Wer seine Liste schon am Vorabend schreibt, schläft zudem erwiesenermaßen ruhiger.
  • Dinge beschriften: Wer öfter bestimmte Gegenstände verlegt oder verliert, kann diese mit den eigenen Kontaktdaten beschriften. So können sie (soweit die Finder ehrlich sind) die Dinge dann auch retournieren.

Schusseligkeit bei Kindern

Schusseligkeit ist natürlich auch eine Frage des Alters. Oft neigen zum Beispiel Kinder eher dazu. Nicht selten kommt es wohl in vielen Familien dazu, dass das Kind von der Schule nach Hause kommt und dann feststellt, dass z.B. der Turnbeutel, die Stifte, das Geodreieck oder wichtige Bücher vergessen wurden. Hier helfen auch die Alltagstipps meist nicht wirklich, außer vielleicht, das Kind zu ermahnen, immer erst zu schauen, ob es etwas liegen gelassen hat, bevor es einen Raum verlässt.

Namensetiketten: So wird es dem ehrlichen Finder leichter gemacht

Hier können aber kleine Hilfsmittel dabei unterstützen, dass vergessene Gegenstände zumindest nicht komplett verloren sind. Man kann sich beispielsweise kleine Etiketten mit den Kindern zusammen basteln oder man verwendet schicke Etiketten, diese kann man z.B. von Anbietern wie Wunderlabel auch trotz geschlossenem Einzelhandel auch momentan erwerben und meist haben die Beschriftungen auch den netten Nebeneffekt, dass sich das Kind mit manchen Gegenständen eventuell viel mehr und leichter identifiziert wenn der eigene Name auf einem schönen Etiketten darauf angebracht ist (mancher Erwachsener übrigens auch). 

Sind der Turnbeutel oder andere Dinge gut und fein säuberlich beschriftet, wird es zumindest dem ehrlichen Finder erleichtert, den personalisierten Gegenstand zu dem Besitzer zurückzubringen.

Tipps und Tricks für einen besseren Umgang mit der Schusseligkeit

Ständig geht der Schlüssel verloren, das Smartphone wird verlegt, immer wieder Termine vergessen – Schusseligkeit kann im Alltag echt mühsam sein. Da tröstet es nur ein bisschen, dass dafür ein Gen verantwortlich sein soll. Es gibt aber ein paar Tricks und Hilfsmittel, die das Alltagsleben von schusseligen und vergesslichen Menschen etwas leichter machen können. Dazu gehören zum Beispiel Apps zum Wiederfinden von verloren geglaubten Geräten, die Erinnerungsfunktion am Smartphone oder spezielle Erinnerungs-Apps und auch die gute alte To-Do-Liste, damit auch keine Aufgabe vergessen wird. Sowohl bei erwachsenen als auch bei kindlichen Schusseln kann es hilfreich sein, bestimmte Gegenstände, die oft irgendwo liegen gelassen werden, zu beschriften. Seien es nun der Turnbeutel, der Schlüsselbund oder die Wintermütze. So haben ehrliche Finder eine bessere Möglichkeit, das Fundstück auch wieder zurückzugeben.

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