Schillerhäuschen öffnet Ostern

Das Schillerhäuschen auf der Schillerstraße 19 ist Dresdens kleinstes Museum. Foto: Pönisch

Dresdens kleinstes Museum auf der Schillerstraße ab 15. April wieder am Start

Traditionell am Gründonnerstag öffnet das Schillerhäuschen auf der Schillerstraße 19 seine Türen für die Besucher. Dresdens kleinstes Museum wird seit 2005 von sehr engagierten Mitgliedern des Schiller & Körner in Dresden e.V. betrieben. Sie sanierten damals das vom Verfall bedrohte Häuschen, statteten es aus und laden seitdem vom 15. April bis 31. Oktober an den Wochenende zum Besuch ein.

Wie es zum „Schillerhäuschen“ wurde

Der Dresdner Oberkonsistorialrat  Christian Gottfried Körner lernte 1785 in Leipzig den 26-jährigen Schiller kennen, als dieser seine schwäbische Heimat verlassen hatte und sich in einer äußerst schwierigen persönlichen Lage befand und die brotlose Kunst des Dichtens schon aufgeben wollte. Körners großherzige Einladung nach Dresden erlöste Schiller für die folgenden zwei Jahre von allen pekuniären Sorgen.

In Körners Stadtwohnung und dem Sommersitz der Familie am Weinberg in Loschwitz fühlte sich der Dichter „endlich zu Hauße“. Hier vollendete er die Ode „An die Freude“ und das Drama „Don Karlos“, mit „Geisterseher“ und den „Philosophischen Briefen“ entstanden weitere wichtige Werke des Klassikers.

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