Razzia wegen Ausschreitungen bei Dynamo-Aufstieg

Ermittlungen zu Dynamo-Randale gehen weiter
Am 16. Mai kam es beim Dynamo-Aufstiegsspiel zu Ausschreitungen. // Foto: Steffen Kuttner

Es geht um die Ausschreitungen am 16. Mai, also Dynamo Dresden den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. Derzeit untersuchen Staatsanwaltschaft Dresden und Polizeidirektion Dresden 20 Wohnungen in Dresden, Raum Bautzen, Zwickau und Chemnitz

Die Razzia, die zurzeit noch läuft, steht in Zusammenhang mit den Ausschreitungen am 16. Mai 2021 am Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden. Gegen 28 Beschuldigten wird u. a. wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs im besonders schweren Fall ermittelt.

Nach bisherigem Ermittlungsstand sind die Beschuldigten im Alter von 19 bis 48 Jahren der Gruppierung „Ultras Dynamo“ zuzurechnen. Sie sollen bei den Ausschreitungen eine führende Rolle eingenommen haben.

Ihnen wird insbesondere vorgeworfen, die ersten Angriffe auf Polizisten und deren Einsatzfahrzeuge an der Lennéstraße initiiert und damit den Startpunkt der Ausschreitungen gesetzt zu haben. Zuvor hatte sich die Gruppe mit Fackeln im Großen Garten formiert. Die meisten Beschuldigten sind bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten.

Ein 21-Jähriger, gegen den der Ermittlungsrichter bereits einen Haftbefehl erlassen hatte, wurde heute in Dresden festgenommen.

Bei einer Pressekonferenz heute Mittag will Enrica Lange, Leiter der Soko „Hauptallee, weitere Informationen zum Einsatz geben.

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