Wo leben die glücklichsten Deutschen? Jedenfalls nicht in Dresden. Das sagt zumindest eine neue Studie im Auftrag des „SKL Großstädte-Rankings“. 3.001 Menschen der zwölf größten Städte wurden dazu befragt. Und was sagen die Dresdner? Dass sie mit ihrem persönlichen Leben eher unzufrieden, aber begeistert von ihrer Stadt sind. Das nenne ich mal Lokalpatriotismus! Leider landen wir damit auf Platz elf der Studie, unglücklicher sind nur noch die Leipziger. Die glücklichsten Deutschen leben übrigens in Hamburg, Frankfurt/Main und München. Die Studie nennt auch die Gründe, warum die Dresdner angeblich so sind, wie sie sind: Wegen der „etwas älteren Bevölkerung und vergleichsweise schwachen Wirtschaftszahlen“. Mich hat keiner befragt, aber ich bin auch unglücklich. Erstens weil ich definitiv schon zur älteren Bevölkerung gehöre und zweitens, weil mich gerade die Wirtschaft ärgert. Konkret ein Diagnosegerät, das Fehler aus der Software meines Neuwagens beheben soll. Das Gerät ist seit zehn Tagen defekt, das Autohaus kann offenbar kein anderes besorgen. Deshalb nach Hamburg ziehen? Niemals. Ich bleibe Lokalpatriot.