Atlas der verschwunden Dörfer im Böhmischen Erzgebirge

Böhmisches Erzgebirge in Vergangenheit und Gegenwart zum ersten Mal in einem Buch

Mehr als drei Millionen Sudetendeutsche mussten nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen. 80 Jahre nach der Vertreibung vereint das neue Buch „Atlas der verschwundenen Dörfer im Böhmischen Erzgebirge“ erstmals Ortschaften im gesamten böhmischen Erzgebirge, die in der Folge unwiederbringlich verloren gingen oder von denen heute nur noch Reste existieren.

Autor Oliver Hach hat alle diese Orte in Tschechien besucht und Menschen getroffen, die sich ihnen verbunden fühlen. Sein Buch will den verschwundenen Dörfern und ihren Bewohnern ein Denkmal setzen – und Interesse wecken, sie selbst zu entdecken.

Atlas verschwundene Dörfer Erzgebirge Böhmen
Autor Oliver Hach Foto: privat


Diese 60 ehemalige Dörfer werden ins Gedächtnis zurückgerufen:
Ahrendorf Altengrün Arletzgrün Böhmisch Grünthal
Brettmühl Dörnsdorf Ebersdorf Fleyh Gabrielahütten
Goldenhöhe Griesbach Grünwald Hirschenstand Haadorf
Halbmeil Holzbach Honnersgrün Hüttmesgrün Irrgang
Jungenhengst Kaff Kienhaid Königsmühle Köstelwald
Kohling Kunau Markhausen Märzdorf Motzdorf Müglitz
Neudorf Neudörfl Neuhaus Nokowitz Nollendorf Orpus
Pechöfen Pfaffengrün Pöllma Preßnitz Reischdorf
Reizenhain Sauersack Schieferhütten Schönbach
Schönwald Seifen Streckenwald Tschoschl Ullersdorf
Ulmbach Unterhals Voitsdorf Vogldorf Vorderzinnwald
Wenkau Werlsberg Willersdorf Zieberle Zwittermühl


Der Autor Oliver Hach liest auf der Leipziger Buchmesse am 22. März, 10.30 Uhr,
Forum Literaturlandschaft, Messehalle 4 / Stand C 205
Meet & Greet mit Autor Oliver Hach auf der Leipziger Buchmesse am 22.März (11 Uhr), Verlag Tschirner & Co, Halle 4 / C 210

„Atlas der verschwundenen Dörfer im böhmischen Erzgebirge“, Oliver Hach, 467 Seiten
ISBN 978-3-9827881-2-8
Hardcover mit Lesebändchen
Erscheinungstermin: 16.03.2026
49,80 € zzgl. Versandkosten
www.tschirner-co.de oder überall im Buchhandel

3 Kommentare

  1. Eine sehr schöne Idee, an diese verschwundenen Orte und damit auch an die Menschen, die dort über viele Jahrhunderte gesiedelt haben, zu erinnern. Es waren
    Übrigens alles deutsche die damals dort gelebt haben.Uebrigens landschaftlich sehr schön.

    • Aber das böhmische Erzgebirge ist nicht größer!
      Aber Bände über verlorene Dörfer weiterer Gebiete wie Egerland, Isergebirge, Schlesien, Pommern usw., also nicht nur der Sudeten, wären tatsächlich interessant. Ebenso die Geschichten der noch existierenden Gemeinden, die teilweise einen vollständigen Bevölkerungsaustausch erlebten, durch Ansiedlung sowohl ebenfalls aus dem Osten ihrer Länder Vertriebener, als auch „ungeliebter“ Minderheiten.

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