Eigentlich sollten die Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet schon vor dem eigentlichen Start der Brunnensaison nacheinander in den Betrieb gehen. Für den Wasserspender auf dem Alaunplatz wird das vorerst nicht möglich sein. Der Trinkwasserbrunnen wurde so stark mit Graffiti besprüht, dass auch die Wasserdüse betroffen ist.
Nachdem die Anlage bereits Mitte April mit einer Grundreinigung auf ihren Betrieb vorbereitet wurde, muss sie nun aus hygienischen Gründen erneut auseinandergebaut, gereinigt und desinfiziert werden. Möglicherweise müssen auch Ersatzteile beschafft werden. Wann der Trinkbrunnen laufen wird, ist deshalb unklar.

„Dass die Anlage auf dem intensiv genutzten Alaunplatz nur wenige Tage vor ihrer Inbetriebnahme Opfer von Vandalismus geworden ist, ist ein herber Rückschlag. Die mehr als knappen finanziellen Mittel reichen nicht aus, um zusätzliche Reinigungsmaßnahmen zu beauftragen“, ärgert sich Dr. Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.
Auch auf der Tannenstraße und am Martin-Luther-Platz waren Vandalen im Einsatz. Auch hier wurden Brunnenteile, Abdeckungen und Mauerabschnitte komplett besprüht. Eine Kostenschätzung für die Beseitigung aller Schäden liegt zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vor.