Johanniter auf Spendentour

Johanniter-Botschafter Foto: JUH Dresden

Bis Ende Mai ist ein Botschafter-Team des Johanniter-Förderservice, einer 100-prozentigen Tochter der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., in Dresden und Umgebung unterwegs. Ziel des Teams ist es, direkt an der Haustür über die vielfältigen sozialen Angebote der Johanniter zu informieren und langfristige Unterstützung einzuwerben.

Konkret geht es darum, neue Fördermitglieder zu gewinnen, die die Arbeit der Johanniter mit einem freiwilligen monatlichen Beitrag nachhaltig unterstützen. Denn zahlreiche Projekte der Organisation sind auf Spenden angewiesen.
Dazu zählen unter anderem die Kinder- und Jugendtrauerzentren von Lacrima, der ambulante Hospizdienst, Erste-Hilfe-Kurse für Kinder, die Schulsanitätsdienste sowie der Katastrophenschutz. „Ohne gesellschaftliches Engagement und finanzielle Unterstützung stoßen wichtige Hilfsangebote irgendwann an ihre Grenzen. Unsere Fördermitglieder leisten einen entscheidenden Beitrag, damit wir Menschen in schwierigen Lebenslagen weiterhin zuverlässig helfen können“, so Denis Papperitz, Regionalvorstand der Johanniter im Regionalverband Dresden.

„Wir nehmen kein Geld an“

Die Botschafter sind klar erkennbar: Sie tragen einheitliche, weiß-rote Dienstkleidung und besitzen einen Mitarbeiterausweis mit Foto, Namen und weiteren Identifikationsmerkmalen. Wichtig zu wissen: Die Botschafter nehmen auf ihrer Infotour kein Bargeld, keine Schecks und keine Sachspenden entgegen. „Die Fördermitgliedschaften werden ausschließlich digital erfasst. Hierfür nutzen die Mitarbeitenden Tablets, auf denen die entsprechenden Daten direkt aufgenommen werden“, erklärt Sprecher Danilo Schulz.
Die Johanniter im Regionalverband Dresden sind seit 1992 aktiv. Mehr als 700 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende leisten hier täglich Hilfe für Menschen in der Region. Das Angebot reicht vom Fahrdienst und Hausnotruf über Seniorenbetreuung und ambulante Pflege bis hin zu Erste-Hilfe-Kursen und der Betreuung von Kindern in elf Kindertageseinrichtungen. Dazu kommen ehrenamtliche Projekte wie die Kinder- und Jugendtrauerbegleitung Lacrima, der ambulante Hospizdienst, Besuchsdienste für ältere Menschen sowie die Arbeit der Johanniter-Jugend.