Noch bis 21. Juni finden bundesweit die Aktionswochen „Deutschland trennt“ zur richtigen Entsorgung von Verpackungsabfällen statt. Auch die Stadt Dresden beteiligt sich an der Aktion.
Wer wissen will, wie es genau und korrekt funktioniert mit der Mülltrennung, erfährt das am 19. Juni: Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (ASA) und die dualen Systeme Deutschland informieren von 14 bis 18 Uhr auf dem Vorplatz des Kulturpalastes darüber. Besucher können dabei ihr Wissen am Showtruck mit XXL-Verpackung testen und Preise gewinnen. Die städtische Abfallberatung informiert zur richtigen Entsorgung von Abfällen. Für Kinder ist das Maskottchen TRENN-BÄR vor Ort. Wie einfach es ist, aus altem Plastikmüll neue Produkte herzustellen, zeigt das Makerspace der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden mit einer mobilen Kunststoffpresse.
Wo es die meisten Probleme gibt?
Besonders bei der Gelben Tonne und dem Gelben Sack gibt es häufig Missverständnisse. Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass dort alle Plastikabfälle entsorgt werden können. Allerdings gehören dort ausschließlich Verpackungen aus Plastik, Metall, Styropor und Verbundmaterialien wie Getränkekartons hinein. Andere Kunststoffprodukte wie Gießkannen oder Sandförmchen müssen auf den städtischen Wertstoffhöfen abgegeben werden. Außerdem landen in der Gelben Tonne und dem Gelben Sack immer wieder auch Glas, Papier und Pappe. Dafür gibt es jedoch die Wertstoffcontainer für Verpackungsglas und Altpapier sowie die Blaue Tonne.
Die Aktion „Deutschland trennt.“ wird initiiert und organisiert von „Mülltrennung wirkt“, einer Initiative der dualen Systeme Deutschland. Bundesweit informieren die dualen Systeme gemeinsam mit kommunalen Abfallberatungen, Abfall- und Entsorgungsunternehmen und dem Handel in über 500 Veranstaltungen zur richtigen Mülltrennung. In Dresden beteiligen sich unter anderem DM, Rossmann, GLOBUS, Hornbach, OBI, toom, Netto, Netto Marken-Discount und Denns Bio.