Baustart: Akazienhof wird zum Stadtteilhaus Gruna

Aus dem Sanierungsfall Akazienhof soll ein modernes Stadtteilhaus für Gruna werden. Foto: M. Rietschel

Mit etwas Verzögerung haben die Arbeiten zur Sanierung der Villa Akazienhof auf der Rosenbergstraße begonnen. Bis Ende 2027 werden sämtliche Mauern und Decken des historischen Gebäudes ertüchtigt, der Dachstuhl erneuert und eingedeckt sowie die komplette Hausinstallation modernisiert. Der Charakter der historischen Villa soll dabei bewahrt und die Raumstruktur sowie die Kubatur des Gebäudes erhalten bleiben.

Für die Sanierung und den Umbau des Akazienhofs zum Stadtteilhaus sind 3,95 Millionen Euro vorgesehen. Der Großteil wird über EU-Mittel und Gelder des Freistaate finanziert, nur 30 Prozent muss die Stadt aufbringen.

Die Villa Akazienhof wurde Mitte des 19. Jahrhunderts als Landhaus des Barons von Rosenberg errichtet. Nach der Nutzung als Wohnhaus befand sich das Gebäude bis nach dem Zweiten Weltkrieg im Besitz der Mimosa AG, die Fotografie- und Filmmaterial herstellte. Von 1953 bis 1996 wurde die Villa als Kindertagesstätte der Stadt Dresden genutzt. Seitdem steht das Gebäude leer.
Die Idee zur Umgestaltung als Stadtteilhaus kam 2021 von engagierten Bürgern aus Gruna und wurde maßgeblich vom Stadtteilverein „In Gruna Leben e.V.“ begleitet. Als möglicher Betreiber ist derzeit die Volkssolidarität Dresden im Gespräch. Im Frühjahr 2028 soll das Stadtteilhaus Gruna öffnen.