Für Menschen, die auf der Straße leben oder in besonders schwierigen Lebenssituationen sind, werden die kalten Monate eine besondere Herausforderung. Denn sehr schnell können Kälte, Nässe und fehlender Schutz zur existenziellen Belastung werden. Deshalb starten der ASB-Regionalverband Dresden und die Straßensozialarbeit SafeDD ihre Aktion „Kältehilfe für Dresden“. Dabei wollen sie warme Mahlzeiten ausgeben und dringend benötigter Dinge wie Schlafsäcke, Isomatten, witterungsbeständiger Rucksäcke und Hygieneartikelverteilen.
Auf Sachspenden und Geld angewiesen
„Um die Menschen sicherer und wärmer durch die kalte Jahreszeit zu bringen, benötigen wir Geld- und Sachspenden“, sagt Hanna Wagner, Bereichsleiterin beim ASB-Regionalverband Dresden e.V. Wer also helfen will, kann bis 30. November Sachspenden in acht ASB-Einrichtungen in Gorbitz, Gruna, Cotta, Cossebaude, Leuben, Schönfeld-Weißig sowie in Kamenz abgeben. Besonders benötigt werden Hygieneartikel wie Zahnpasta, Duschbad, Handdesinfektionsmittel oder Einwegrasierer. Die vollständige Liste der benötigten Produkte ist online abrufbar.
Zusätzlich sammelt der ASB über GoFundMe Geldspenden. Das Spendenziel liegt bei 4.500 Euro. Mit dem Geld sollen unter anderem neue Schlafsäcke, wetterfeste Rucksäcke und Isomatten angeschafft sowie warme Mahlzeiten finanziert werden. „Schon eine einzelne Spende kann viel bewirken: 20 Euro ermöglichen den Kauf einer Isomatte, 50 Euro finanzieren einen witterungsbeständigen Rucksack und 150 Euro ermöglichen warme Mahlzeiten für zehn Menschen“, so Hanna Wagner.
Annahmestellen, Liste für Sachspenden und Kontodaten für Geldspenden auf www.asb-dresden-kamenz.de/kaeltehilfe