SachsenEnergie eröffnete jetzt an der Radeburger Straße auf einer ehemaligen Abfalldeponie seinen größten Solarpark in Dresden. Mit dem Strom, den die 9.100 Quadratmeter Solarmodule mit 2,05 Megawatt liefern, können rund 1.000 Haushalte mit einem Jahresstrombedarf von 2000 Kilowattstunden versorgt werden.
„Dieses Projekt zeigt, was im Rahmen der Energiewende möglich ist“, so Dresdens Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen. Durch die neue Photovoltaikanlage werde nicht nur nachhaltige Energie für 1.000 Haushalte erzeugt, sondern auch 770 Tonnen CO2 eingespart. Zudem entstehe im Schatten der halbtransparenten Solarmodule eine lebendige Wiese, die ein attraktiver Lebensraum für Insekten und Zauneidechsen wird. Die Anlage hat rund 1,5 Millionen Euro gekostet.
SachsenEnergie will bis zum Ende des Jahrzehnts rund 700 Gigawattstunden Ökostrom aus eigenen Anlagen erzeugt. Das Unternehmen betreibt weitere Solarprojekte im Dresdner Stadtraum. Eins davon befindet sich auf dem Dach des Heinz-Steyer-Stadions. Hier betreibt SachsenEnergie eine PV-Anlage mit einer Leistung von 0,307 Megawatt Leistung. Mit dem selbst erzeugten Ökostrom kann ein Großteil der energieintensiven Anwendungen im Stadion abgedeckt werden. Außerdem wird der Grüne Strom im gesamten umliegenden Sportpark Ostra verteilt.