Zwei rechts, zwei links, eine fallen lassen: Stricken ist eigentlich leicht, zugleich aber auch eine große Kunst, der sich nun im Volkskunstmuseum im Jägerhof gleich eine ganze Strickbibliothek widmet. Eröffnet wird sie am 31. Oktober mit einer „Langen Stricknacht“ ab 16 Uhr. Zu Gast ist dann auch Autorin Ebba D. Drolshagen, die mit ihrem Buch „Zwei rechts, zwei links. Geschichten vom Stricken“ die Inspiration für die Bibliothek geliefert und den Aufbau mit einer Spende unterstützt hat.
Die Strickbibliothek enthält Bücher und Hefte mit Strickanleitungen von etwa 1920 bis heute – gespendet von Menschen aus Dresden und Umgebung, die nach einem Aufruf des Museums im Sommer viele Bücher, Hefte und Geschichten vorbeibrachten. Die sind jetzt alle in den neuen Bibliotheksschrank im Erdgeschoss des Jägerhofs integriert und stehen ab 1. November allen Strickfans zum stöbern und schmökern zur Verfügung.
Am Eröffnungssonntag gibt es zudem ab 11 Uhr einen Vortrag mit der Stifterin der Strickbibliothek Ebba D. Drolshagen unter dem Titel „Der rote Faden – Geschichten über die Geschichte des Strickens“. Ab 15 Uhr können bei Kaffee und Kuchen beim „Erzählnachmittag“ mit der Autorin persönliche Strickgeschichten geteilt werden. Die Veranstaltung ist offen für Menschen jeden Alters und wird moderiert.
Ab 6. November lädt das Volkskunstmuseum dann Kreative jeden Freitag von 14 bis 17 Uhr unter dem Motto „Freitags wird gestrickt“ zum gemeinsamen Stricken ein. Die Nutzung der Präsenzbibliothek und die Teilnahme an „Freitags wird gestrickt“ sind im Museumseintritt enthalten.