Ist die Dresdner Tafel noch zu retten?

Andreas Schönherr, Chef der Dresdner Tafel Foto: Holm Helis

Die Dresdner Tafel ist ins Gerede gekommen. Heute findet eine Extra-Mitgliederversammlung statt, um Licht ins Dunkel der Anschuldigungen und Gerüchte um Mauschelei und Selbstbedienungsmentalität zu bringen. Vorsitzender Andreas Schönherr soll Stellung nehmen zu Krediten aus der Vereinskasse und zur Gründung einer privaten „Sozial-Bar“ aus Vereinsgeldern.

Die mit Spielautomaten und Biertresen bestückte Bar Domino in der Leipziger Straße 52 gehört dem Dresdner Nachtclub-König Wolle Förster, der aber  inzwischen dem Verein gekündigt haben soll.

„Wir hoffen sehr“, sagt Sozialbürgermeistern Kristin Kaufmann, „dass die Vorwürfe zügig, konsequent und transparent aufgeklärt werden.“ Auch wenn die Stadt den kippelnden gemeinnützigen Verein nicht fördert, sorgt sich die Linken-Politikerin um dessen Kerngeschäft: die kostengünstige Bereitstellung von Lebensmitteln für Bedürftige.

Die Versammlung war ursprünglich auf Mittwoch angesetzt, Vorstand Andreas Schönherr hatte aber wenige Stunden zuvor einen Kreislaufkollaps erlitten.

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