Studentenwerk Dresden saniert in Dresden

Die sanierten Wohnheime an Gret-Palucca-Straße, von außen und innen aufwendig saniert. (Fotos: Lothar Sprenger)

Zwei Wohnheime und 480 Einzelapartments – jede Menge Holz für die Studenten, scheint es. Das Studentenwerk Dresden saniert derzeit am Standort Gret-Palucca-Straße zwei seiner Hochhäuser. Dieses Sanierungsvorhaben wird aus Eigenmitteln mit einer Investitionssumme von 23,5 Millionen Euro finanziert und erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Jahren.

Seit November vergangenen Jahres bis jetzt konnten schrittweise die ersten 240 Apartments im Wohnheim Gret-Palucca- Straße 11 von Studenten bezogen werden. Parallel dazu hat die Sanierung des zweiten Hochhauses, der Gret-Palucca- Straße 9, begonnen. Bis zum Wintersemester 2019/2020 soll auch dieses Wohnheim einschließlich des Außengeländes fertig gestellt werden. Das Ganze hat auch eine politische Komponente. Mit dem weithin sichtbaren Banner am Baugerüst „Achtung Baustelle! Hier entsteht bezahlbarer Wohnraum für Studenten“, beteiligt sich das Studentenwerk Dresden an der bundesweiten Kampagne „Kopf braucht Dach“.

Damit möchten die 58 deutschen Studenten- und Studierendenwerke ihrer Forderung nach mehr staatlicher Unterstützung beim Neubau und der Sanierung von Studentenwohnheimen Ausdruck verleihen. Von den insgesamt 6700 Wohnheimplätzen des Studentenwerks Dresden in Dresden, Tharandt, Zittau und Görlitz müssen immer noch etwa elf Prozent saniert werden, wobei sich zwischenzeitlich der Wohnwert durch umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen verbessern lässt. Zurzeit sind alle 41 Wohnheime des Studentenwerks Dresden sehr gut ausgelastet. „Das Wohnen im Studentenwohnheim hat viele Vorteile“, heißt es vom Studentenwerk, welches auf die günstigen Warmmieten zwischen 180 und 325 Euro im Monat und die Nähe zu den Hochschulen verweist. „Die Zimmer in unterschiedlichen Wohnformen sind vollmöbliert und haben eine schnelle Internetverbindung.“ Darüber hinaus werde das Zusammenleben der Studenten durch Wohnheimtutoren, Freizeitangebote und das Konzept „WOMIKO- Wohnen mit Kommilitonen“ unterstützt. Ein Drittel der Bewohner sind internationale Studenten aus etwa 100 verschiedenen Ländern. (sz-immo)

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