Sledge-Hockey-Turnier am 24. Februar in der EnergieVerbundArena

Sehen mit großen Erwartungen dem Projekttag entgegen: Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf, Bürgermeister Peter Llames und Para-Hockey-Abteilungsleiter Christian Pilz (v. li.) // Foto: EKG

„Herzensangelegenheit“ für die Eislöwen

Der Bezirk Ústí und die Stadt Dresden haben für 2019 ein „Deutsch-Tschechisches Sportjahr für Menschen mit Behinderungen“ ausgerufen. Beide Partner wollen gemeinsam Sportmöglichkeiten für Menschen mit einer Behinderung bekannt machen, neue Angebote fördern, Menschen mit und ohne Behinderungen zum gemeinsamen Sporttreiben motivieren sowie Vereine und Sporttreibende im Grenzraum Deutschland-Tschechien zusammenbringen.

Brücken bauen und Barrieren überwinden

Dresdens Sportbürgermeister Peter Lames: „Das Projekt ist eine logische Schlussfolgerung und willkommene Fortsetzung bereits durchgeführter und gelebter deutsch-tschechischer Beziehungen und erreichter Projekterfolge. Menschen mit Behinderungen soll eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden. Mit diesem Projekt können wir weiter zusammenrücken, Brücken bauen und Barrieren überwinden.“

Erster Höhepunkt ist der grenzübergreifende Sledge-Hockey-Tag der Dresdner Eislöwen am Sonntag, dem 24. Februar, in der EnergieVerbund Arena. Vor dem DEL2-Eishockey-Spiel und in den Drittelpausen messen sich gemischte Mannschaften aus den Regionen Dresden und Ústí nad Labem in einem Sledge-Hockey-Spiel auf dem Eis. Wer diese Sportart ein wenig beherrscht, ist herzlich eingeladen mitzuspielen. Eine Anmeldung ist bis zum Freitag, 22. Februar, an media@eisloewen.com möglich.

„Das Projekt und die Zusammenarbeit mit dem Lebenshilfe-Verein und demverband der Körperbehinderten ist für uns eine Herzensangelenheit“, betont Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf. Für beide Vereine stellen die Eislöwen an diesem Tag 200 Freikarten zur Verfügung.

Mitmach-Gelegenheit beim Sledge-Hockey

„Der Projekttag bietet eine gute Gelegenheit, unsere Sportart noch bekannter zu machen“, meint Christian Pilz, Abteilungsleiter Para-Hockes. Denn die Besucherinnen und Besucher des Spiels können sich selbst beim Sledge-Hockey ausprobieren. Auf einer Kunststoffeisbahn gilt es die Balance auf einem speziellen Schlitten zu finden und mit Hilfe zweier kurzer Schläger ins Rutschen zu kommen. Wer diese Herausforderung meistert, kann sich auch am Torschuss versuchen.

Menschen mit und ohne Behinderung sind dazu gleichermaßen eingeladen. Darüber hinaus informiert die Sledge-Hockey-Abteilung des Eissportclubs Dresden über all ihre Angebote in dieser paralympischen Sportart bereit.

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