Handgranaten am Dresdner Hauptbahnhof gefunden

Nach dem Granatenfund wurde der Bereich vor dem Hauptbahnhof sofort abgesperrt. // Foto: Roland Halkasch

In den Nachmittagsstunden am Montag kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen am Hauptbahnhof im Parkverbot stehenden Mercedes ML. Bei den beiden Insassen handelte es sich um zwei bosnische Staatsangehörige im Alter von 17 und 28 Jahren. Die Beamten hatten aufgrund der gemachten Angaben bei der Befragung Zweifel an der legalen Einreise und dem legalen Aufenthalt im Bundesgebiet und betrieben weiterführende Ermittlungen diesbezüglich.

Geschichte schien verdächtig, Überprüfung folgte

Dafür wurden die beiden Personen in die Diensträume der Bundespolizei verbracht. Bei einer Durchsuchung der Personen wurde bei einem eine Kleinstmenge einer betäubungsmittelähnlichen Substanz aufgefunden.

Im Zuge dessen wurde das Fahrzeug durch einen Diensthund des Zolls durchsucht. Dieser konnte keine weiteren Betäubungsmittel auffinden, jedoch wurden so 17 Handgranaten hinter der Verkleidung im Kofferraum entdeckt. Daraufhin erfolgten weitreichende Absperrmaßnahmen der Bundespolizei im und um den Hauptbahnhof Dresden.

Die Personen wurden vorläufig festgenommen und befinden sich im Polizeigewahrsam. Aktuell werden durch das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen die Handgranaten auf Inhalt und Funktionsfähigkeit und die Übernahme der Ermittlungen geprüft.

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