Kommunikation der Ämter in Zeiten von Corona

Foto: Archiv

Aktuelle Software und Chatbots leiten Informationen weiter.

Wie kommen die aktuellen Corona-Daten eigentlich von den örtlichen Gesundheitsämtern zum Robert Koch-Institut (RKI)? Und wie kommen die Bürger schnell und einfach an verlässliche Informationen zum Corona-Virus?

Aktuelle Software für korrekte Meldungen

In Baden-Württemberg beispielsweise übermitteln die Gesundheitsämter alle meldepflichtigen Erkrankungen und Verdachtsfälle an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg und das Robert Koch-Institut. Dabei werden sie unterstützt von der Iteos, einer kommunalen IT-Dienstleisterin.

Diese ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart und stellt beispielsweise aktuelle Updates der relevanten Software bereit. Die aktualisierte Software-Version entspricht exakt den Vorgaben des RKI für die elektronische Meldung. Dank der digitalisierten Form der Übermittlung können die verantwortlichen Stellen schnell reagieren und einen verbesserten Schutz vor Infektionen sicherstellen.

Chatbot: Ein jederzeit verfügbarer, virtueller Ansprechpartner

Zur besseren Information der Bürger und Bürgerinnen und zur Entlastung der Gesundheitsämter hat die Iteos zudem aktuell einen Corona-Chatbot mit dem baden-württembergischen Ortenaukreis entwickelt. Ganz unabhängig von den Öffnungszeiten der Behörden beantwortet dieser virtuelle Assistent mit dem Namen „Ortena“ unter http://www.ortenaukreis.de die wichtigsten Fragen rund um die Coronakrise und gibt Hinweise zum richtigen Verhalten im Falle eines Corona-Verdachts.

Das System beruht auf Methoden der künstlichen Intelligenz. „Ortena läuft bei uns seit dem 13. März. In Hoch-Zeiten hatten wir täglich bis zu 7.000 Anfragen zu Corona“, sagt Projektleiterin Svenja Klein. Aufgrund der großen Resonanz wird dieser digitale Informationsservice inzwischen landesweit auch in anderen Ämtern und Behörden eingesetzt.

DJD

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