Sachsenlotto-Quiz – Die Auflösung: Ein Leuchtturm ohne Meer

Der Leuchtturm entzückt seine Besucher am westlichen Ufer des Bärnsdorfer (Niederen) Großteichs in Moritzburg. // Foto: Pixabay

In Zusammenarbeit mit SACHSENLOTTO präsentiert DAWO! einen „Glücksort“ in Sachsen. Im Quiz vergangene Wochewurden drei Fragen zu diesem Ort gestellt. Die Antworten erscheinen in diesem Beitrag. Zu gewinnen gibt es „Platin-7-Rubbellose“ von SACHSENLOTTO,mit denen Gewinne biszu 500.000 Euro möglich sind (Gewinnchance rund 1:2000000).

Ob mit dem Lößnitzdackel oder auf anderem Wege: Ein Besuch in Moritzburg lohnt sich nicht nur wegen des bezaubernden Schlosses. Denn auch ein Abstecher an den Großteich, speziell ans westliche Ufer, lohnt sich. Dort steht nämlich Sachsens einziger echter Leuchtturm, der einst zu einem ganz bestimmten Zweck errichtet wurde. Der Bau des Leuchtturms und weiterer maritimer Bauwerke am Großteich geschah in Würdigung eines historischen Ereignisses. Anfang Juli 1770 hatten russische Schiffe unter Führung von Alexei Grigorjewitsch Orlow die osmanische Flotte in der Seeschlacht von Çesme in der östlichen Ägäis besiegt. Als Friedrich August der Dritte den russischen Admiral 1775 in Dresden empfing, erfuhr der Kurfürst aus erster Hand Einzelheiten der Seeschlacht. Davon beeindruckt, ließ er am Großteich nahe dem Jagdschloss Moritzburg eine ganze Küstenlandschaft nachbauen.

Um 1780 entstand so auch eine Hafenanlage mit repräsentativer, von Mauern gefasster, Anlegestelle, steinernen Pollern und einer Mole, auf der der Leuchtturm gebaut und Kanonen aufgestellt wurden. Außerdem ließ der Kurfürst für die Nachstellung der Schlacht auf dem Großteich mehrere Kriegsschiffe nachbauen. Der Leuchtturm war somit faktisch Teil der Kulisse eines großen Freilichttheaters, bis die Festivitäten zu Beginn der Koalitionskriege eingestellt wurden.

Der Turm gilt als zweitältester Binnenleuchtturm Deutschlands nach dem Mangenturm in Lindau am Bodensee. Die Wendeltreppe im Inneren des Leuchtturms war zunächst aus Holz. Sein ursprünglich achteckiges Zinkdach war in früherer Zeit geschweift. Es ging 1949 bei einem Brand verloren und wurde durch ein Schieferdach ersetzt, das 2006 der heutigen Kupferkonstruktion wich.

Von 2006 bis 2007 sanierte der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) den Leuchtturm in knapp zehn Monaten Bauzeit für 270.000 Euro. Dabei erhielt der Turm auch eine „Befeuerung“. Sie ist auf der Spitze der zentralen Stütze der Wendeltreppe angebracht und zu besonderen Anlässen auch eingeschaltet.

Auflösung der Fragen vom 18. April:

  1. Wie wurde der „Lößnitzdackel“ früher noch genannt?
    Antwort: „Grundwurm“
  2. Wie viel Haltepunkte gibt es auf der Strecke?
    Antwort: 11
  3. Wo steht in Sachsen ein Leuchtturm?
    Antwort: Am westlichen Ufer des Niederen Großteichs in Moritzburg

Die Gewinner der „Platin-7- Rubbellose“ und des Buches „300 Jahre Lotterien in Sachsen“ werden persönlich per E-Mail informiert. Das nächste Quiz folgt am 16. Mai 2020. DAWO!-Serie mit freundlicher Unterstützung von SACHSENLOTTO.

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