Dresden zieht Bilanz – Mehr Ärzte, rund 250.000 Beschäftigte

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Die Stadtverwaltung rückt im aktuellen Quartalsblatt Medizin, Arbeit und Tourismus in den Fokus.

Die Zahl der Ärzte in Dresden stieg 2018 um 71 auf 3.452 Mediziner, von denen 31 Prozent in Niederlassungen praktizierten und alle weiteren sich auf Krankenhäuser, Gesundheitsdienst und Forschung verteilten. Das geht aus dem aktuellen Quartalsblatt hervor, dass die Stadt regelmäßig veröffentlicht. Deutlich mehr Ärzte entschieden sich seit 2012 für eine Tätigkeit in der Inneren Medizin (+30,7 Prozent). Auf die Einwohnerzahl von 2018 gerechnet betreute durchschnittlich ein Allgemeinmediziner 2.556 Menschen, ein Frauenarzt 2 594 weibliche Personen über 15 Jahren und ein Kinderarzt 1.263 Kinder unter 15 Jahren. Seit 1993 stieg auch die Zahl der öffentlichen Apotheken und zwar um das doppelte auf 121 Filialen bei einem Bevölkerungszuwachs von 13 Prozent im gleichen Zeitraum.

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung

„So wenig Arbeitslose wie noch nie seit der Wiedervereinigung 1990“, konnte man den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit im Dezember 2019 entnehmen – ein Rückgang um fast die Hälfte in den letzten zehn Jahren. Trotz der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in den letzten Jahren hatten es Ausländer, Menschen ohne Berufsabschluss, oder im Alter über 54 Jahren auf dem Arbeitsmarkt weiterhin schwer. Kleinräumig betrachtet, lebt der höchste Anteil an Arbeitslosen in den Stadtbezirken Prohlis, Cotta/westliche Ortschaften und Altstadt.

Tourismus 2019

Einen Zuwachs von drei Prozent bei den Ankünften und zwei Prozent bei den Übernachtungen verzeichnete die Tourismusbranche im Jahr 2019 in Dresden. Eine beliebte Übernachtungsmöglichkeit für einen Besuch in Dresden stellen Ferienwohnungen dar. Hier lag die Aufenthaltsdauer bei 2,7 Tagen und war somit um 0,7 Tage deutlich höher als in Hotels und Hotels garnis. Etwas rückläufig war die Zahl der ausländischen Gäste, von denen mit acht Prozent die meisten aus den USA kamen, vor Polen (7,8 Prozent) und China (6,5 Prozent).

Unternehmensregister

Im aktuellen Unternehmensregister sind 24.791 Niederlassungen (früher Betriebe) registriert, wovon allein 85 Prozent dem Dienstleistungssektor zuzuordnen sind. Bei den beschäftigungsstärksten Branchen liegt der Dienstleistungsbereich jedoch nur auf Platz 4. Die Branchen Erziehung und Unterricht, das Gesundheitswesen und der Einzelhandel binden die meisten der 245.650 am Arbeitsort beschäftigten Personen. Nähere Informationen gibt es unter http://www.dresden.de/statistik.

Kommunale Bürgerumfrage 2020

Zum 13. Mal seit 1993 forderte die Statistikstelle der Landeshauptstadt im März 2020 durch ein Zufallsverfahren ausFgewählte Dresdner Bürger zur freiwilligen Teilnahme an der Kommunalen Bürgerumfrage auf. Drei thematische Schwerpunkte wurden zu je einem Drittel auf 18.000 Fragebögen verteilt. Sicherheit.

DAWO

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Das gesamte Quartalsblatt erhalten Sie hier: www.dresden.de/media/pdf/statistik/Dresden_in_Zahlen_2019_IV_Quartal.pdf

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