Auf vielfältige Art den Menschen helfen

Ergotherapeutin Anika Hamm zeigt, wie eine Treppe, trotz körperlicher Einschränkung, am besten zu bewältigen ist. // Foto: DJD

In Pflegeeinrichtungen gibt es ganz unterschiedliche Job-Möglichkeiten.

Wer in einer Pflegeeinrichtung arbeitet, übt nicht unbedingt eine rein pflegerische Tätigkeit aus. Auch in Küche, Hauswirtschaft und im therapeutischen Bereich etwa sind Experten gefragt, die sich gerne um das Wohlergehen der Bewohner kümmern. So wie die Ergotherapeutin Anika Hamm und der Koch Thomas Rauhoeft.

Helfen, den Alltag zu bewältigen

Als Ergotherapeutin kümmert sich Anika Hamm in der Alloheim Senioren-Residenz Kruppstraße in Düsseldorf beispielsweise darum, dass ihre Bewohner im Alltag möglichst viel selbstständig machen können. Ihr Aufgabenfeld ist dabei vielfältig.

„Wenn zum Beispiel jemand aufgrund eines Schlaganfalls nicht mehr in der Lage ist, sich selbst ein Brot zu schmieren, dann übe ich das mit ihm wieder ein. Oder ich mache Treppentraining mit Menschen, die das Laufen wieder neu lernen müssen“, erzählt die 27-Jährige aus ihrem Arbeitsalltag. „Zudem kümmere ich mich mit meinem Team nicht nur um das körperliche, sondern auch um das seelische Wohl.

Nach ihrer Ausbildung zur Ergotherapeutin war Anika Hamm vor sechs Jahren durch eine Stellenanzeige zu ihrem jetzigen Arbeitgeber gekommen. „Ich kann den Menschen hier wirklich helfen, das ist sehr bereichernd“, sagt sie über ihre Arbeit in der Senioren-Residenz.

Für das leibliche Wohl sorgen

Thomas Rauhoeft begann im Alter von 14 Jahren seine Kochlehre und hat seitdem immer in diesem Beruf gearbeitet. Seit 11 Jahren kümmert er sich nun um die Verpflegung in einer Pflegeeinrichtung. „Das macht mir viel Spaß. In unserer Arbeitsgruppe zum Speiseplan habe ich zum Beispiel viel Kontakt mit den Bewohnern und kann auf deren Wünsche eingehen“, erzählt der 60-jährige Küchenleiter der Alloheim Senioren-Residenz „Am Kurpark“ in Hamm. Beliebt seien vor allem Klassiker wie Eintöpfe, Reibekuchen mit Apfelmus oder am Sonntag ein herzhafter Braten.

Als langjähriger Koch war Thomas Rauhoeft in seinem früheren Berufsleben an eher familienunfreundliche Arbeitszeiten gewöhnt. „Seit ich in einer Senioren-Residenz arbeite, hat sich das jedoch geändert“, sagt er. Hier kocht er für rund 200 Personen und mag besonders die abwechslungsreiche Arbeit.

Von der Einkaufsplanung über die Speisenzubereitung bis hin zur Küchenreinigung und der Erstellung der Speisepläne ist kein Tag wie der andere.

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