Dresdner bei Kreativ-Wettstreit eine Runde weiter

Dresdner bei Kreativ-Wettstreit eine Runde weiter
Platz für Fahrräder und Natur auf dem Dach: So sieht eine der Ideen von Velodepo aus Dresden aus. // Foto: PR

Velodepo will mit Garagen für Räder einen Beitrag für die Stadtplanung von morgen leisten.

Wie könnte sie aussehen, eine zukunftsfähige und weitgehend emissionsfreie Stadt? Das Team von Velodepo hat sich darüber nicht nur Gedanken gemacht, sondern auch konkrete Ideen entwickelt. Das Konzept ihrer multifunktionalen Fahrrad-Garagen mit der Option auf Dachbegrünung hat es in die engere Auswahl für die „Kultur- und Kreativpilotinnen 2021“ geschafft. Für die Auszeichnung der Bundesregierung gingen in den vergangenen Wochen 765 Bewerbungen aus ganz Deutschland ein. Davon wurden nun gut 100 Projekte ausgewählt, sich den Jurys für eine der 32 begehrten Auszeichnungen zu stellen.

Gefragtes Engagement

„Wir sind überwältigt von so vielen tollen Projekten und Ideen und begeistert über die ungebrochen große Bereitschaft zu gründen, an Innovationen zu feilen, neu zu erfinden und zu verändern“, freut sich Initiator Christoph Backes. Die Auszeichnung sei dabei kein gängiger Innovationspreis. Man suche vor allem Unternehmerpersönlichkeiten, „die Mut beweisen, Engagement zeigen und stets hinterfragen: Was kann ich noch besser machen? Es ist wichtig, der Branche Gesichter zu geben“, so Backes. Wer die Jury aus Wirtschaft, Kultur, Aktivismus und Politik überzeugt, erhält ein individuell zugeschnittenes, einjähriges Mentoring-Programm, um die unternehmerischen Fähigkeiten zu stärken. Workshops ermöglichen, die Projekte professionell weiterzuentwickeln – und nicht zuletzt die deutschlandweite Aufmerksamkeit für die Auszeichnung. Die Bekanntgabe des neuen Jahrgangs der Kultur- und Kreativpilotinnen Deutschland soll Anfang Dezember stattfinden.

Erstmals erhalten die Nominierten direktes Feedback zu ihren Auswahlgesprächen. „Neben dem Ausbau der Vernetzungsplattform setzen wir in diesem Jahr durch das neue personalisierte Feedback eine erste Maßnahme um, damit bereits die Nominierten, unabhängig davon, ob sie später ausgezeichnet werden, von der Expertise unseres Netzwerks profitieren“, so Sylvia Hustedt, Mitinitiatorin der Auszeichnung und Geschäftsführerin des Instituts. Auf Wunsch erhalten die Bewerber demnach nach den Gesprächen ein individuelles schriftliches Feedback, das sie für ihre persönliche Weiterentwicklung nutzen können.

Mehr Informationen unter: www.velodepo.de

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  1. Kreative Köpfe aus Dresden für Auszeichnung nominiert

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