Grün angestrahlt und Banderolen mit Botschaft

Grün angestrahlt und Banderolen mit Botschaft
Anja Keck von der Bäckerei Möbius, Filiale Münchner Platz, mit den „verzierten“ Broten. // Foto: AKHD Dresden

Der 10. Februar wird bundesweit als Tag der Kinderhospizarbeit begangen. Auch in Dresden ist der Verein aktiv und auch Dresdner Bäcker unterstützten den Aktionstag.

Grün ist die Farbe des Frühlings und der Hoffnung. Für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Dresden (AKHD) hat Grün aber noch eine ganz besondere Bedeutung – sie ist Zeichen der Hoffnung und Solidarität mit Familien, in denen ein lebensverkürzend erkranktes Kind betreut wird. 27 Familien werden in Dresden aktuell vom AKHD betreut.

Grün angestrahlt: So viele machten mit

Am 10. Februar wird mit einem Aktionstag bundesweit auf das Schicksal dieser Familien aufmerksam gemacht. Dazu gehört zum Beispiel auch das Anstrahlen verschiedener Gebäude. Und deshalb leuchteten am vergangenen Donnerstag in Dresden der Kulturpalast, das IFW Dresden, das Sächsische Kinderpalliativzentrum des Uniklinikums, der Hauptbahnhof, Staatsoperette, tjg. theater junge generation, das Haus der Medienkultur sowie das Energiemuseum in der Farbe der Hoffnung.

Bäcker wickeln Banderole um ihre Brote

Unterstützt wird der Tag der Kinderhospizarbeit in Dresden von den Städtischen Bibliotheken und vier Dresdner Bäckern. Während die Zentralbibliothek sowie die Zweigstellen Johannstadt und Südvorstadt in den Tagen rund um den Aktionstag vor allem für Kinder Bücher zum Thema Tod und Trauer bereitstellen, verzierten die Bäckereien Möbius, Otte, Claus und Bärenhecke am Donnerstag ihre Brote mit einer Banderole, die auf die Kinder- und Jugendhospizarbeit hinweist. „Wir wollen damit auf unsere Arbeit als Dresdner Kinder- und Jugendhospizdienst hinweisen, sagt Ulrike Richter, eine der drei Koordinationsfachkräfte im AKHD Dresden. „Es ist uns wichtig, bei den Themen Krankheit, Tod und Sterben von jungen Menschen Berührungsängste abzubauen und die Familien damit nicht allein zulassen.“

AKHD: Ehrenamtliche Helfer seit 2006 aktiv

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Dresden (AKHD) mit Sitz am Fetscherplatz begleitet seit 2006 Familien mit einem lebensverkürzt erkrankten Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen. Ausgebildete ehrenamtliche Helfer und Helferinnen besuchen die erkrankten Kinder oder Geschwister, haben Zeit zum Spielen, Zuhören oder für Ausflüge, übernehmen Einkäufe und schaffen damit den Eltern Freiräume. „Unser Angebot ist für die Betroffenen kostenlos. Wir begleiten Familien in Dresden und in der Region im Umkreis von bis zu 50 Kilometern.“

CAROLA PÖNISCH

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.