Neues Gründach auf der Lohrmannstraße

Gründach
Das Gründach mit Totholzecken und Sandflächen kurz nach der Fertigstellung Foto: Rafael Boedecker

„Mehr Grün auf Dresdens Dächer“ lautet das Gebot der Stunde. Denn Dresden bekommt eine Gründach-Satzung.

Zehn Azubis der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau des städtischen Regiebetriebes Zentrale Technische Dienstleistungen haben diese Forderung jetzt auf einer 400qm großen Dachfläche umgesetzt und ein Gründach angelegt.

Auf dem städtischen Gebäude Lohrmannstraße 11 setzten sie etwa 6000 trockenheits- und hitzeresistente Pflanzen – darunter einen Sedumteppich, Steinrosen, Bienenweide, Grasnelken, Bohnenkraut und Oregano – in eine zehn Zentimeter dicke Substratschicht. Außerdem legten sie zwei kleine, nur wenige Zentimeter tiefe „temporäre Teiche“, Totholzecken, Steinschüttungen und Sandflächen zur Ansiedlung von Insekten, Wirbellosen und Kleintieren an.

Ausbilder Rafael Boedecker nutzt ein Teilstück der Dachfläche als Versuchsfeld, um zu sehen, welche Pflanzen sich in klassischem Baumsubstrat ansiedeln lassen. Auf dem städtischen Gelände zwischen Enno-Heidebroek-Straße, Lohrmannstraße und den Bahngleisen möchte er weitere Gebäude begrünen, wenn die statischen Untersuchungen abgeschlossen sind.

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