Der Countdown läuft längst für den 28. Juni: Zum 30. Mal startet an diesem Tag das SZ-Fahrradfest. „30 Jahre SZ-Fahrradfest zeigen, wie groß die Begeisterung fürs Radfahren in Dresden und der Region ist. Zum Jubiläum wollen wir natürlich auch etwas Besonderes bieten“, sagt Projektleiter Kevin Lange. Neu ist zum Beispiel der Start- und Zielbereich auf der Pieschener Allee. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Touren, alle beginnen hier, vier enden hier auch und jeder, der es ins Ziel zurückschafft, bekommt hier auch seine Medaille. Mitmachen kann beim SZ-Fahrradfest natürlich jeder, Hauptsache auf zwei Rädern. So ziemlich alles ist erlaubt: Rennräder, Mountainbikes, Citybikes, Trekkingbikes, Tandems, Liegeräder, Handbikes sowie Elektrobikes (E-Bikes) und Pedelecs. Dreiräder sind ebenfalls gestattet, genauso wie Kinderanhänger. Nicht zugelassen sind alle Zweiräder aller Art, die versicherungs-, kennzeichen- und fahrerlaubnispflichtig sind.
Fünf Touren, eine ist besonders
Für Familien mit kleineren Kindern bietet sich die 5-km-Lidl Tour an. Sie führt vom Start zur Marienbrücke und auf die andere Seite der Elbe, vorbei an Japanischem Palais, Goldenem Reiter und Volkskunstmuseum zurück über die Albertbrücke, am Terrassenufer entlang zum Ziel. Die 30-km-AOK PLUS Tour gehört längst zu den Klassikern des Fahrradfestes. Sie gilt als steigungsarm und führt parallel zur Elbe nach Radebeul und zurück. Die doppelte Distanz und einige Höhenmeter mehr sollten sich die Teilnehmer der 60-kmSachsenEnergie Tour zutrauen. Gleich nach dem Start nehmen sie Kurs aufs Hechtviertel und verlassen Dresden dann auf längerem Anstieg Richtung Norden. In Moritzburg führt die Route direkt am Jagdschloss August des Starken vorbei. Nach einer Stärkung am Verpflegungspunkt in Radeburg geht es über Bärwalde erneut ins malerische Moritzburger Teichgebiet und dann über Radebeul zurück. Schon recht anspruchsvoll ist die 80-km-Fahrrad XXL Tour. Sie führt über Boxdorf und Moritzburg zunächst nach Radeburg und Schönfeld und dann über Ebersbach und Moritzburg wieder südwärts ins Elbtal. Neu ist die 206-km-Velotour von Dresden nach Erkner/Berlin. Anders als sonst drehen die ambitioniertesten Radler diesmal keine Runde, sondern fahren von der Landes- in die Bundeshauptstadt. Wiesen, Felder und ausgedehnte Kiefernwälder säumen die meist verkehrsarmen Straßen – für Abwechslung sorgen Städte wie Finsterwalde und Storkow, Dörfer mit liebevoll gepflegten Kirchen sowie Herrensitze und Schlösser. An drei Verpflegungspunkten können die Teilnehmer Energie nachtanken. Vom Start zum Ziel ist ein Gepäcktransport organisiert, für die Rücktour sorgt jeder Teilnehmer selbst. Kann man sich noch anmelden? Wer sich bereits für das SZ-Fahrradfest angemeldet hat, wird seine Startunterlagen voraussichtlich ab Mitte Mai erhalten. Kinder, die im Anhänger mitfahren, müssen nicht angemeldet werden – außer, sie möchten auch Fahrradfest-T-Shirt, Startnummer sowie Verpflegungsgutscheine und nach Zieleinfahrt die Medaille bekommen.
SZ Fahrradfest, 28. Juni 2026,
Anmeldung: Bis zum 20. Juni in allen DDV Lokalen, bis zum 21. Juni online unter www.sz-fahrradfest.de, außerdem vom 24. bis 27. Juni im DDV-Lokal Haus der Presse zur direkten Mitnahme des Startpakets. Sogar am 27. Juni von 11 bis 18 Uhr und am 28. Juni ab 6.30 Uhr an der Pieschener Allee besteht noch die Möglichkeit, an der 30. Auflage des SZ-Fahrradfestes teilzunehmen.
Das Quiz wird erst geladen, wenn Sie Ihre Zustimmung erteilen