Wie gut kennt man eigentlich seine nächsten Nachbarn? Und reicht nicht oft ein Kaffee, ein Gespräch, ein kleiner Impuls, damit aus Nachbarschaft echte Begegnung wird? Genau das ist die Idee des Projekts „Austausch und Vernetzung im Alter“ (AVA), das Ende April im Stadtteil Leuben als erste „Mobile Begegnungsarbeit für Senioren“ gestartet wurde.
Das Motto „KommRaus – Miteinander in Leuben 55plus“ ist dabei wörtlich zu nehmen. Denn wenn das AVA-Team mit seinem Lastenrad im Innenhof zwischen Schönaer Straße, Rathener Straße sowie am Spielplatz an der Reisstraße auftaucht, dann bringt es Kaffee, Spiele, kleine Mitmachaktionen, kreative Ideen und vor allem Zeit für persönliche Gespräche mit.
Wer soll sich durch AVA angesprochen fühlen?
Das Projekt spricht Menschen ab 55 Jahren an und damit jene, die kurz vor dem Ruhestand stehen oder bereits mitten in diesem neuen Lebensabschnitt angekommen sind. Sie sollen in ihrem Viertel neue Kontakte knüpfen und Gleichgesinnte kennenlernen können „Manchmal entstehen die schönsten Gespräche zwischen Einkaufstasche, Kaffee und einer Tischtennisplatte“, sagt Lisa Dathe vom AVA-Team. „Älterwerden bedeutet ja nicht Stillstand, sondern die Freiheit, Neues auszuprobieren und neue Wege zu entdecken.” Und wo ginge das besser als bei einem spontanen Treffen mit einer Tasse Kaffee?
Das Besondere am Projekt: Die Teilnahme ist einfach und alltagsnah. Geplant sind unter anderem Techniksprechstunden rund um Smartphone und Tablet, Spiele- und Austauschangebote, kleine Gesundheitsimpulse, ein offenes Frühstück und Aktionen gegen Einsamkeit und für mehr Miteinander.
Die mobilen Angebote finden noch bis Ende September immer dienstags an ausgewählten Orten in dem Wohngebieten in Leuben statt – zum Beispiel an der Kiesgrube oder im Park an der Himmelfahrtskirche. Die konkreten Uhrzeiten und Orte sind auf der Webseite zu finden oder im Monatsflyer von AVA, der unter anderem im Bürgerbüro Leuben ausliegt.
Alle Infos auf www.dresden55plus.de