Steyer-Stadion erhält Finanzspritze

Markus Ulbig (l.) übergab am 10. Mai Fördermittel fürs Stadion an Peter Lames. Foto: Thessa Wolf

Peter Lames (r.) strahlte mit der Sonne um die Wette, in der Hand den Fördermittelbescheid der Regierung. Der Sächsische Innenminister Markus Ulbig (l.) hat ihm die Finanzspritze zur Sanierung des Heinz-Steyer-Stadions am 9. Mai übergeben. Der Freistaat Sachsen unterstützt die Baumaßnahmen im Rahmen der investiven Sportförderung. Beantragt hat die Stadt Dresden dafür 242000 Euro.

„Es wird Stück für Stück gebaut“, sagt Peter Lames. Im vergangenen Jahr habe man die marode Nordtribüne abgerissen, nun entsteht eine neue, weit größere. Sie soll knapp 2000 Zuschauern Platz bieten.

Das Thema Platz beschäftigt die Bauarbeiter derzeit noch auf ganz andere Weise. Wegen der Flutschutzmauer geht es mitunter etwas eng auf der Baustelle zu. Zudem müssen zwischen der Mauer und der neuen Tribüne aus Fertigteilen – die Kosten dafür belaufen sich auf drei Millionen Euro – fünf Meter Abstand sein. Seit März wird daran gebaut, im nächsten Jahr soll der Neubau fertig sein.

„Bis zum Sommer werden wir es wohl nicht schaffen“, antwortet Peter Lames auf die Frage nach dem genauen Zeitpunkt. Er hofft, dass es während der Bauzeit kein Hochwasser gibt. „Oder nur ein ganz kleines, damit wir die Hochwasserschutzanlagen mal testen können.“

Nach der Nordtribüne geht es dann weiter. Danach soll das Stadion für insgesamt 12 000 Zuschauer ausgebaut werden. Nach der Sanierung ist die Sportstätte fit für die Leichtathletik, für nationale Nachwuchswettkämpfe und Regionalwettbewerbe. Es soll eine „A-Kampfbahn“ geben. Die entspricht den höchsten sportlichen Anforderungen in der Leichtathletik. Auch für American Football ist die Nutzung für die höchste Spielklasse der German Football League möglich. Außerdem kann Fußball in Regionalliga der Männer und der 2. Bundesliga der Frauen gespielt werden. Übrigens: Auch während des Baus wird das Stadion weiter genutzt, etwa zum Training und für Schulsportfeste.  Thessa Wolf

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