Schmuck und Keramik Schwerpunkte der Grassimesse Leipzig

Eine Museumsmitarbeiterin zeigt im Grassi-Museums für Angewandte Kunst in Leipzig (Sachsen) ein Messer aus koloriertem Damaststahl der Marke "Kaiser". Foto: Sebastian Willnow

„Leipzig (dpa/sn) – Mit rund 100 Teilnehmern aus 17 Nationen öffnet heute die Leipziger Grassimesse ihre Tore. «Die Hälfte aller Aussteller ist in diesem Jahr erstmals dabei», sagte Olaf Thormann, Direktor des Grassi Museums für Angewandte Kunst, am Donnerstag. Schwerpunkte liegen auf Schmuck und Keramik. Vielfach handele es sich um «Objekte, deren Funktionalität mit besonderem ästhetischem Anspruch kombiniert ist.» Die Messe läuft bis Sonntag.

Anlässlich der Veranstaltung werden auch die Preise der Grassimesse vergeben. Der mit 3.000 Euro dotierte «Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung» geht an die in Leipzig lebende Keramikerin Sarah Pschorn. Drei mit 2000 Euro dotierte Preise erhalten die Schmuckgestalterin Petra Zimmermann aus Österreich, der in Niedersachsen lebende Keramiker Lutz Könecke sowie Melanie Nützel aus Bayreuth, die Halsketten gestaltet.

Die Tradition der Grassimesse reicht bis ins Jahr 1920 zurück. Der Name des Grassimuseums leitet sich vom Leipziger Kaufmann Franz Dominic Grassi ab. Er hinterließ sein Vermögen der Stadt, die damit verschiedene Projekte realisierte.“

21. bis 23.10.2016, http://www.grassimesse.de/

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