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Kurzfilme am kürzesten Tag in Dresden

Kino auf dem Hochsitz Foto: PR

Am 21. Dezember wird zum fünften Mal der Kurzfilmtag in ganz Deutschland gefeiert. Viele der angekündigten 253 Veranstaltungen finden an ungewöhnlichen Orten statt. So verwandeln sich ein Hochsitz, eine Boule-Halle, ein Wildgehege, Schulen, eine Sternwarte, ein Weingut und eine Therme in Kinos. Aber auch in den Filmtheatern selbst heißt es am kürzesten Tag des Jahres: Kurzfilm ab! In Dresden können die Besucher aus 30 Veranstaltungsangeboten auswählen.

So werden beispielsweise im Hof der Groove-Station in der Äußeren Neustadt aus einem Hochsitz Streifen wie „Wild & daneben“, „Naturfreunde“ oder „Zurück zur Natur“ auf eine Häuserwand projiziert.  Im Wildgehege Moritzburg läuft „Deutschlands wilde Wölfe“. Im Anschluss lassen sich die Tiere hautnah live erleben, während der Leiter des Wildgeheges Fragen beantwortet.

Dank der Kurzfilmtag-Partner Bund Deutscher Forstleute (BDF) und Deutscher Jagdverband (DJV) kommen Forstleute und Jäger zu Filmdiskussionen, Gesprächen und Reviergängen. „Wir können so einerseits den Wald und die Forstleute in die Stadt, in die Kinos oder Wohnzimmer bringen und andererseits viele Menschen in den Wald führen, die ihn dort durch den Kurzfilm auf ganz andere Art kennenlernen“, sagt Jens Düring, Pressereferent beim BDF.

Und DJV-Sprecher Torsten Reinwald ergänzt: „Um allen Interessierten, auch Kritikern, die Möglichkeit zu geben, selbst einmal auf die Jagd zu gehen, nehmen Jägerinnen und Jäger ihre Gäste seit 2014 mit, damit sie einen Einblick in eine Welt erhaschen konnten, die sie auf unterschiedliche Weise fasziniert hat. Eine ähnliche Faszination, wie sie gute Filme zu erzeugen vermögen.“

Wer nicht bis zum 21.12. warten möchte, kann sich bereits in den Tagen zuvor auf mehreren Veranstaltungen kurzweilig die Zeit vertreiben. Nicht alltäglich ist das Angebot von naito in der Oschatzer Straße 7 am Montag, dem 19. Dezember, wo von 20 bis 20.30 Uhr Friedhofsfilme von TU-Studenten gezeigt werden. Die Galerie Raskolnikow lädt am Dienstag zu weiblicher Selbstreflexion im ost- und westdeutschen Film ein. Das Filmprogramm „Ich“ wird präsentiert von Iris Berben, die bekennender Kurzfilmfan ist.

Kurzfilm satt heißt es dann am gesamten Mittwoch (21.12.). Eine besondere Idee haben TENZA schmiede und TanzNetzDresden ausgeklügelt: Kurzfilme zum Thema Tanz, Körper und Performance wechseln sich ab mit Live-Darbietungen von Tänzerinnen. Für die außergewöhnliche Idee gab es den Veranstalterpreis „Die glücklichen 8“. Das Thalia-Kino in der Neustadt möchte bei „Fun Porn Shorts“ gemeinsam mit dem Publikum lachen. „Das Leben ist kurz!FILM“ lautet das Motto in der Ecke Nord, wenn Kurzfilme über das Leben und das Ende des selbigen zu sehen sind. Im Lingnerschloss heißt es gleich dreimal „Kurzfilm ab!“. Bevor sich um 20 Uhr der Vorhang für die Älteren hebt, laufen 9.30 Uhr und 15 Uhr Defa-Animationen für die Jüngsten.

 

Alle Veranstaltungen in Dresden:
http://kurzfilmtag.com/index.php?node=veranstaltungsorte&ort=Dresden#uebersi

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