Abkommen über sächsisch-chinesische Stammzellenbank

Laborantinnen bereiten Präparate in der Nabelschnurblutbank Vita 34 AG vor. Foto: Jan Woitas/Archiv
Laborantinnen bereiten Präparate in der Nabelschnurblutbank Vita 34 AG vor. Foto: Jan Woitas/Archiv

„Leipzig (dpa/sn) – Das Leipziger Stammzellenunternehmen Vita34 und die chinesische Firma Avic Biology bauen eine Stammzellenbank in dem asiatischen Land auf. Ein entsprechendes Abkommen sei am Montag in nordchinesischen Yinchuan unterzeichnet worden, teilte das sächsische Umweltministerium mit. Ziel der Zusammenarbeit ist der Aufbau eines Labors für die Aufbereitung und Konservierung von Stammzellen aus Nabelschnurblut in flüssigem Stickstoff. Die Leipziger liefern dafür die technische Ausrüstung und schulen die Mitarbeiter des chinesischen Partners.

Nach eigenen Angaben ist das Leipziger Unternehmen über Tochtergesellschaften und Vertriebspartner neben Deutschland bereits in 22 Ländern weltweit aktiv. Gegenwärtig wird bei ihm das Nabelschnurblut und -gewebe von rund 150 000 Kindern gelagert. Damit sei die Firma die größte private Stammzellenbank im deutschsprachigen Raum. Vita34 lagert das Nabelschnurblut von Neugeborenen ein, damit sie später im Krankheitsfall behandelt werden können.“

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