Sachsen haben mehr Geld in der Tasche

Ein Strauß verschiedener Euro-Geldscheine. Foto: Robert Schlesinger/Archiv
Ein Strauß verschiedener Euro-Geldscheine. Foto: Robert Schlesinger/Archiv

„Kamenz (dpa/sn) – Die Sachsen haben zwar immer mehr Geld in der Tasche, liegen beim verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen aber immer noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte, standen 2015 jedem Einwohner im Freistaat rechnerisch 18 691 Euro für Konsum und Sparen zur Verfügung. Das waren 461 Euro (2,5 Prozent) mehr als noch im Jahr zuvor.

Vom Bundesdurchschnitt mit rund 21 580 Euro sind die Sachsen jedoch 2900 Euro entfernt. Das verfügbare Einkommen der Privathaushalte lag bei insgesamt 76,1 Milliarden Euro (plus 3 Prozent). Das Plus ist den Angaben zufolge auf Lohnsteigerungen und höhere Sozialleistungen zurückzuführen. Die Statistiker bezogen sich bei ihren Berechnungen auf die volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder. Zahlen für 2016 liegen noch nicht vor.“

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